Schrei nach Liebe

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Fernando Alonso klagt über fehlendes Lob

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Neben Red-Bull-Weltmeister Sebastian Vettel leidet Ferrari-Star Fernando Alonso am meisten unter der momentanen Unterlegenheit gegenüber Mercedes.

Der Doppel-Weltmeister aus Spanien machte in Monaco kein Geheimnis aus seiner Frustration darüber, dass ihm offenbar der gewünschte Respekt im näheren Umfeld fehlt. Ferrari reagierte sofort.

"Fernando ist der beste Fahrer der Welt und gibt in jedem Rennen 200 Prozent. Er weiß, wie sehr wir ihn schätzen", richtete Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo am Donnerstag aus Maranello aus.

Alonso will gelobt werden

Alonso hatte am Tag zuvor in Monaco in etwas kryptischen Sätzen anklingen lassen, dass ihm kein Respekt aus dem näheren Umfeld entgegengebracht werde.

Dabei hatte selbst Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche Alonso als den wahrscheinlich besten Formel-1-Piloten und Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den Asturier einmal als "Renn-Monster" gelobt.

Während sich Alonso über diese Kundgebungen von außen freut, kommt offenbar aus dem näheren Umfeld zu wenig davon, was Alonso "seltsam" findet.

Steht ein Ferrari-Abschied bevor?

"Es ist schön wenn Jemand von außen respektiert, was ich mache. Umso eigenartiger ist es, wenn von den Leuten, die dir näher stehen, das Gegenteil kommt", hatte Alonso im Fürstentum zum Besten gegeben.

Der Spanier kämpft seit langem mit einem unterlegenen Ferrari. Musste er sich zuletzt jahrelang Sebastian Vettel im Red Bull beugen, fährt dem Feld derzeit Mercedes um die Ohren.

Lob sei für ihn immer eine Motivation, betonte Alonso. Seine Kritik wird aber weniger als solche am Team als an zuletzt kritischen Medienberichten bewertet.

Dennoch sondiert Alonso offenbar die Szene, denn der Top-Pilot möchte endlich wieder in einem siegfähigen Auto sitzen und das ist auch der aktuelle Ferrari nicht.

Unter dem neuen Teamchef Marco Mattiaci habe sich prinzipiell nicht viel geändert, kommentierte Alonso den offenbar von ihm bedauerten Weggang von Stefano Domenicali.

Newey schwört Red Bull die Treue

Um den und dessen Zukunft ranken sich derzeit ebenso viele Gerüchte wie um Star-Designer Adrian Newey. Der Brite wird - wie Vettel - praktisch ständig mit Ferrari und einem hoch dotierten Angebot aus Maranello in Verbindung gebracht.

Newey betonte aber in Monaco, Red Bull die Treue halten zu wollen. In seinen Autos hatte Vettel zuletzt vier Mal in Folge die WM gewonnen.

"Für die vorhersehbare Zukunft werde ich bei Red Bull bleiben", machte der 55-jährige Newey klar, dass er zumindest seinen Vertrag bei Red Bull beenden möchte.

Laut Teamchef Christian Horner hat Newey sogar "Vatergefühle" für den österreichischen Rennstall. Newey selbst betonte: "Mein vorrangiges Ziel derzeit ist, dass wir wieder näher an Mercedes herankommen."

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