Der Psychokrieg ist eröffnet

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Alonso mit verbaler Breitseite gegen Red Bull

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Neue Saison, altes Bild.

Gerade einmal das erste Rennen ist geschlagen und schon eröffnet Fernando Alonso den Psycho-Krieg gegen Red Bull Racing.

Der Spanier, der in Melbourne vor Sebastian Vettel auf dem zweiten Platz landete, offeriert nach der Zieldurchfahrt der Öffentlichkeit, dass er sich von den Weltmeister-Autos eigentlich viel mehr erwartet hatte.

Insbesondere nach der starken Vorstellung im Qualifying, wo sich RBR die erste Startreihe sicherte. Ihre Perfmorance im Rennen stufte der zweifache Weltmeister hingegen als enttäuschend ein. Schließlich sei der Red Bull von der Leistung her nach wie vor die Nummer eins im Feld.

Mit voller Hose ist gut stinken

"Wir wissen, dass sie trotz des Melbourne-Resultats unter normalen Bedingungen wohl immer noch die Schnellsten sind", meint Alonso in Richtung des Weltmeister-Teams.

Sorgenfalten bereitet ihm das jedoch nicht.

"Ich brauche kein Auto, das eine Sekunde schneller ist als ihres - ich brauche nur eines, mit dem ich kämpfen kann", mangelt es dem Asturier offenbar keineswegs an Selbstvertrauen.

Der logische Schluss

Damit nicht genug holt der 31-Jährige noch etwas weiter aus: "Red Bull hat zwei ihrer drei Titel erst im letzten Rennen gewonnen und das, obwohl sie ein Auto hatten, das eine Sekunde schneller als der Rest war."

Was ihn zu folgender Schlussfolgerung bringt: "Das Maximum aus dem herauszuholen, was sie haben, ist nicht gerade eine ihrer Stärken."

Abgerundet wird sein Frontal-Angriff auf die Konkurrenz durch einen Seitenhieb auf die Ursachenforschung bei Red Bull. "Es ist doch eigentlich immer das Gleiche: Im Qualifying sind sie Erster und Zweiter, aber dann passiert immer irgendetwas. Manchmal hapert es beim Start, manchmal ist es die Zuverlässigkeit, dann sind es wieder die Reifen."

Unterm Strich: Langeweile wird wohl auch in dieser F1-Saison nicht aufkommen. Dafür scheint gesorgt.

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