Vettel bei Ferrari bestätigt

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Ferrari bestätigt: Alonso geht und Vettel kommt

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Ferrari hat den Abschied von Fernando Alonso mit Saisonende bestätigt.

Der Spanier verlässt die Scuderia damit vorzeitig. Sein Vertrag wäre noch bis 2016 gelaufen.

In fünf Jahren bei den Italienern holte der 33-Jährige 1186 Pounkte, 44 Podestplätze und elf Siege.

Der Traum vom WM-Titel blieb ihm verwehrt, drei Mal belegte er aber in der Fahrer-Wertung den zweiten Platz hinter Sebastian Vettel.

Alonso: "habe mich als Teamplayer bewiesen"

Für diesen macht Alonso jetzt auch Platz. Fast gleichzeitig mit dem Abschied vermeldete Ferrari auch offiziell die Verpflichtung des vierfachen Weltmeisters als Fahrer für 2015 neben Kimi Räikkönen. Vettel unterschreibt für drei Jahre.

"Es war eine schwere Entscheidung, aber sie war wohlüberlegt. Ich danke dem Team dafür, dass es meine Position verstanden hat", so der Spanier, dem nun ein Wechsel zu McLaren-Honda nachgesagt wird.

Auf seine Zeit mit der Roten Göttin blickt er mit Stolz zurück. "In meiner Zeit bei Ferrari habe ich mein höchstes Level erreicht und große Herausforderungen gemeistert. Ich habe mich auch als Teamplayer bewiesen und meine Interessen immer hinter jene der Scuderia gestellt", meint der zweifache Champion.

Alonso erlebte "großartige Momente"

Seine Entscheidung habe er mit Ferrari im Herzen getroffen, sagt Alonso weiters und geht nicht ohne Wehmut: "Ich bin stolz darauf, was wir zusammen erreicht haben. Ohne Zweifel blicke ich auf fünf Jahre zurück, in denen einige der großartigsten Momente meiner Karriere waren."

Aber auch der Blick in die Zukunft stimmt Alonso zuversichtlich: "Ich blicke mit großem Enthusiasmus nach vorne, weiß aber dass ein Teil meines Herzens immer dem springenden Pferd gehören wird."

Ganz dem roten Renner kann sich nach dem nächsten Wochenende nun Vettel widmen. "Für mich geht mit diesem Wechsel ein Lebenstraum in Erfüllung", macht der Heppenheimer einmal mehr kein Hehl aus seiner Bewunderung für Ferrari.

Vettel euphorisch, Mattiacci schwärmt

"Als Kind habe ich Micheal Schumacher im roten Auto verfolgt. Er war mein großes Vorbild und jetzt ist es eine große Ehre für mich, selbst die Chance zu haben, für Ferrari zu fahren", sagt Vettel, der 2008 für Toro Rosso seinen ersten Grand-Prix-Sieg mit einem Ferrari-Motor einfuhr.

Von Teamchef Marco Mattiacci bekommt der Deutsche zum Einstand Rosen gestreut:

"Er ist eine einzigartige Kombination aus Jugend und Erfahrung und bringt jenen Teamspirit mit, der es ihm gemeinsam mit Kimi ermöglichen wird, die bevorstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Gemeinsam mit Sebastian teilen wir den Erfolgshunger und Enthusiasmus. Das sind entscheidende Faktoren, um der Erfolgsgeschichte von Ferrari ein neues Kapitel hinzuzufügen."

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