Eine ganz klare Absage

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Winterkorn: "Da fehlt einfach die Spannung"

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Konzernchef Martin Winterkorn hat einem Formel-1-Einstieg von Volkswagen erneut eine Absage erteilt.

"Das ist momentan nicht wirklich interessant für uns", sagte Winterkorn der "Bild am Sonntag" und verwies auf den weitgehend ereignislosen Grand Prix von Österreich in der vergangenen Woche.

Die Formel 1 wird seit dem Vorjahr von Mercedes dominiert. "Da fehlt die Spannung", sagte Winterkorn.

Zuletzt war immer wieder über ein mögliches Engagement der VW-Töchter Audi oder Porsche in der Königsklasse spekuliert worden, unter anderem als Motorenpartner für das Red-Bull-Team.

Derzeit liefern sich Audi und Porsche ein Duell um Siege und Titel in der Langstreckenserie.

"Wettbewerb in einem Konzern kann nicht schaden"

Porsche hatte beim jüngsten 24-Stunden-Spektakel in Le Mans die Siegesserie von Audi beendet.

Winterkorn verteidigte das gleichzeitige Engagement der beiden Autobauer in der WM-Serie. "Wettbewerb in einem Konzern kann nicht schaden", sagte der 68-Jährige.

Allein in Le Mans würden die Autos so viele Kilometer zurücklegen wie in einer ganzen Formel-1-Saison.

"Da können sie eindrucksvoll demonstrieren, wie zuverlässig ihre Autos sind", sagte Winterkorn.

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