Vettels Vorfreude auf Spielberg-GP steigt

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Ein Heimrennen ist es nach seinem Wechsel von Red Bull zu Ferrari zwar nicht mehr.

Sebastian Vettel freut sich dennoch auf den Formel-1-Grand-Prix von Österreich nächste Woche in Spielberg.

"Es ist eines der Highlights im Jahr", erklärte der vierfache Weltmeister. "Auch wenn ich nicht mehr Teil des Red-Bull-Teams bin, fühlt man sich trotzdem noch in gewisser Weise verbunden."

"Sehr, sehr gutes Verhältnis"

Das Einvernehmen mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz sei auch ein halbes Jahr nach seinem Abschied noch sehr gut, versicherte Vettel. "Ich habe mit ihm, aber auch mit allen anderen noch ein sehr, sehr gutes Verhältnis. Es ist ja nicht so, dass wir irgendwie im Streit auseinandergegangen sind", betonte der Deutsche. "Ganz im Gegenteil." Er würde sich freuen, Mateschitz am Rennwochenende zu treffen.

Vier WM-Titel und 39 Grand Prix hat Vettel für Red Bull und Toro Rosso gewonnen. Gefördert wurde er seit seinem zwölften Lebensjahr. Der 27-Jährige weiß um die Bedeutung, die Spielberg für den österreichischen Getränkeriesen hat.

"Ich glaube, ich weiß, wie viel Arbeit und wie viele Bemühungen seitens Red Bull dahinterstecken. Es fließt sehr viel Leidenschaft hinein in das ganze Wochenende", meinte Vettel. "Deswegen freue ich mich schon auf den Grand Prix."

Keine guten Erinnerungen

Wenngleich im Vorjahr in der Steiermark für ihn so gar nichts nach Plan gelaufen ist. Vettel kam beim Comeback der Königsklasse in Österreich im Qualifying nicht über Platz 13 hinaus.

Im Rennen hatte er bereits in der Anfangsphase technische Probleme und fiel weit zurück.

Nach einer Berührung mit Sauber-Pilot Esteban Gutierrez war zur Rennhälfte endgültig Schluss.

Wird 2015 alles besser?

2015 soll alles besser werden. Vettel fährt in einem Ferrari, der mittlerweile deutlich konkurrenzfähiger ist als der Red Bull. Dazu ist es immer noch ein kleines Heimspiel.

Vettel hat weiterhin viele Verbindungen nach Österreich, kennt auch die Leute am Ring. "Deswegen ist es für mich schon ein vertrauteres Rennen als vielleicht irgendwo anders", betonte er.

Als echtes Heimrennen empfindet er Spielberg nach seinem Wechsel zu Ferrari aber nicht mehr - auch wenn in Ermangelung eines Grand Prix von Deutschland viele Landsleute über die Grenze kommen dürften. "Man identifiziert sich dann sehr schnell mit dem Team", erklärte Vettel. "Da das Team jetzt nicht mehr aus Österreich kommt, ist jetzt eher Monza unser Heimrennen."

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