Was passiert in der Sommerpause der Formel 1?

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Zwei der vier Wochen müssen die Formel-1-Fabriken in der Sommerpause geschlossen bleiben.

Darauf haben sich die Teams geeinigt, um die ausufernden Kosten kontrollieren zu können.

Die meisten Rennställe, darunter WM-Leader Red Bull und Ungarn-Sieger Mercedes, nutzen die erste Woche nach dem Hitzerennen auf dem Hungaroring aber noch, um an ihren Autos zu feilen.

Köpfe bleiben an

"Diese Woche fahren wir noch volles Programm, dann wird die Fabrik 14 Tage geschlossen", erklärte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko. "Die Köpfe werden aber natürlich nicht abgeschaltet."

Immerhin ist davon auszugehen, dass die Bullen in der Sommerpause auch die Fahrerfrage für die kommende Saison klären.

Toro-Rosso-Youngster Daniel Ricciardo gilt als Favorit auf die Nachfolge seines australischen Landsmanns Mark Webber.

Vettel-Partner bald fix

"Wir selektieren und holen den Fahrer, der für das Team und die mittelfristige Zukunft am besten ist", sagte Marko über den zukünftigen Partner von Weltmeister Sebastian Vettel.

Die Gerüchte um Ferrari-Star Fernando Alonso dürfen als Störfeuer abgetan werden.

Auch die einzig verbliebene Alternative zu Ricciardo, Ex-Champion Kimi Räikkönen, soll sich bereits seinem bisherigen Arbeitgeber Lotus zugewandt haben.

Räikkönen WM-Zweiter

Mit 38 Punkten Rückstand ist Räikkönen Vettels erster WM-Verfolger. Die zweiwöchige Schließung der Fabriken berührt ihn nicht sonderlich.

"Ich designe das Auto nicht, also gibt es für mich dort nicht sehr viel zu tun", meinte der Finne in der ihm ureigenen Art.

"Ich werde etwas anderes machen und schauen, was in vier Wochen beim nächsten Rennen passiert."

Alonso wünscht sich Vettel-Auto

Bis zum Grand Prix von Belgien in Spa (25. August) will auch Ferrari seine Probleme in den Griff bekommen.

Die Italiener kamen in Ungarn nicht über die Plätze fünf (Alonso) und acht (Felipe Massa) hinaus. "Wir hoffen, mit einem konkurrenzfähigeren Auto nach Spa und Monza zu kommen", betonte Alonso, dem in der WM bereits 39 Punkte auf Vettel fehlen.

Zu seinem 32. Geburtstag am (heutigen) Montag wünschte er sich scherzhaft den Boliden des Deutschen.

"Pause verdient"

Ihre Urlaubsdomizile hielten die Piloten weitgehend geheim. Ungarn-Sieger Lewis Hamilton reiste nach Los Angeles, wo er zuletzt bereits immer wieder Zeit verbracht hatte.

"Wir legen uns jetzt noch eine Woche ins Zeug", versprach Wolff im Hinblick auf die Sommerpause. Danach wird das Handy für zwei Wochen abgeschaltet.

"Jeder hat sich die Pause verdient, um die Akkus für Ende August aufzuladen", ergänzte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Immerhin haben wir unsere Führung in der Fahrer-und in der Konstrukteurs-WM ausgebaut."

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