Kein Grand Prix von Deutschland im Jahr 2015

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Nun ist es amtlich: 2015 findet kein Grand Prix von Deutschland statt.

Nachdem es vonseiten des Hockenheimrings Anfang der Woche eine Absage gab, für den finanziell angeschlagenen Nürburgring einzuspringen, ist nun auch für die Betreiber in der Eifel klar, dass man kein Rennen austragen wird.

Grund dafür sind gescheiterte Verhandlungen mit F1-Boss Bernie Ecclestone. Dies bestätigt Nürburgring-Sprecher Pietro Nuvoloni der Deutschen-Presseagentur "DPA".

Ein Verlustgeschäft

Ecclestone sei den Betreibern nicht entgegengekommen, daher "sind wird zur Auffassung gekommen, dass es jetzt aus zeitlichen, organisatorischen und auch wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn macht, wieter zu warten", so Nuvoloni.

Nach einer überstandenen Insolvenz sahen sich die neuen Eigentümer des Nürburgrings nicht in der Lage, unter den bestehenden Konditionen ein Rennen durchzuführen.

Am Hockenheimring wäre man prinzipiell bereit gewesen, einzuspringen, allerdings ist man auch dort nicht bereit, das erwartete Verlustgeschäft einzugehen.

Offizielle Absage nur noch Formsache

Angeblich gab es Verhandlungen mit dem Mercedes-Team, der an einer Austragung ihres Heimrennes sehr interessiert gewesen ist. Eine kolportierte Summe von zwölf Millionen Euro war aber auch dem Weltmeister-Rennstall zu hoch.

Offiziell muss der für den 19. Juli geplanten Grand Prix vom Weltverband FIA noch abgesagt werden, da aber keine andere Rennstrecke  in Deutschland über eine F1-Lizenz verfügt, ist das nur noch Formsache.

Auch Ecclestone selbst hatte bereits gesagt, dass es kein Ersatzrennen gebe, weshalb nun nur 19 Rennen im Jahr 2015 ausgetragen werden.

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