Ecclestone will Schumacher als Teamchef

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Bernie Ecclestone wünscht ihn sich eines Tages als Teamchef.

Kategorisch ausschließen will aber auch kaum jemand, dass Michael Schumacher seine "silberne Hochzeit" mit der Formel 1 ebenfalls noch als Fahrer feiern könnte.

"Ich kann nicht sehen, dass Michael die Formel 1 verlässt, außer wenn er wirklich glaubt, dass das Team nicht wettbewerbsfähig ist und er denkt, dass es Zeit ist zurückzutreten", sagte Formel-1-Zampano Ecclestone vor Schumachers 20-Jahr-Jubiläum in der Königsklasse am Donnerstag.

Der 80-Jährige hat aber schon eine Wunschvorstellung für "Schumis" Zeit nach dem zweiten Rücktritt. "Er sollte ein Formel-1-Team führen", sagte Ecclestone.

"Mit seiner Erfahrung und seinem Talent wäre er erste Klasse." Sieben WM-Titel mit Benetton (1994, 1995) und Ferrari (2000, 2001, 2002, 2003, 2004), 91 Siege und 68 Pole-Positionen belegen eindrucksvoll Ecclestones Worte.

Dass der 42-jährige Schumacher auch noch einen achten Titel schaffen könnte, danach sieht es derzeit nicht aus.

An diesem Donnerstag wird Schumacher im Fahrerlager in Spa-Francorchamps die Glückwünsche für seinen Ehrentag entgegennehmen. Am 25. August 1991 hatte er dort für Jordan sein Formel-1-Debüt gegeben.

Ein Jahr später gewann Schumacher dort sein erstes Rennen. 90 weitere folgten, der letzte liegt allerdings fast fünf Jahre (Oktober 2006) zurück.

Bei Mercedes schaffte er es in den bisherigen 30 Rennen seit seiner am 23. Dezember 2009 verkündeten Rückkehr nicht einmal bis auf das Podest.

Dennoch betont Mercedes-Teamchef Ross Brawn: "Michael ist ein großartiger Fahrer, was zudem nicht gesehen wird, ist seine Arbeit mit dem Team hinter den Kulissen, die ihn zum mehrmaligen Weltmeister gemacht hat."

Für Brawn, der an allen sieben WM-Triumphen Schumachers bei Benetton (2) und Ferrari (5) maßgeblichen Anteil hatte, ist klar, dass die Erfolge des Deutschen in erster Linie von seinem Rennwagen abhängen.

"Wenn wir ihm ein Auto geben mit dem Potenzial, um die WM zu fahren, dann habe ich keine Zweifel, dass er in der Lage ist, seinen achten Titel zu gewinnen", betonte Brawn.

Gleichwohl zeigt ein Blick auf die bisherige interne Bilanz, dass sich Schumacher erstmals in seiner Karriere meist seinem Teamkollegen (Nico Rosberg) geschlagen geben muss.

Ein Fragezeichen wird indes noch lange bleiben, ob er womöglich auch sein 25-Jähriges in der Formel 1 feiern wird. "Bei Michael kann man nie nie sagen...", meinte seine Managerin Sabine Kehm.

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