Ecclestone: "Europa in jeder Hinsicht am Ende"

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In Europa sollen nach Vorstellung von Bernie Ecclestone in Zukunft deutlich weniger Formel-1-Rennen stattfinden als bisher.

"Ich denke, dass Europa in den kommenden Jahren mit fünf Rennen vorlieb nehmen muss", sagte der Formel-1-Geschäftsführer der spanischen Sportzeitung "Marca".

Für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr stehen im Kalender der Formel 1 acht Rennen in europäischen Ländern auf dem Programm.

"Europa gehört der Vergangenheit an"

"Ich glaube, dass Europa in jeder Hinsicht am Ende ist", sagte Ecclestone. "Der Kontinent wird ein guter Platz für den Tourismus sein, aber nicht viel mehr. Europa gehört der Vergangenheit an."

Der Brite gab eine keine Hinweise, welche europäischen Länder nach seiner Vorstellung künftig auf WM-Rennen verzichten sollen. Für 2012 ist bereits das Türkei-Rennen gestrichen worden.

Expansion in neue Märkte

Seit einiger Zeit schon versucht die Motorsport-Königsklasse neue Märkte vor allem in Asien zu erschließen. In diesem Jahr war die Formel 1 erstmals in Indien gestartet, 2010 zudem zum ersten Mal in Südkorea zu Gast.

Für die kommenden Jahre ist die Rückkehr in die USA geplant. 2014 fährt die Formel 1 in Sotschi und damit in Russland.

Die Formel 1 müsse flexibel sein und die Austragung von WM-Rennen in neuen Ländern ausprobieren, sagte Ecclestone.

GP-Kandidaten stehen Schlange

"Russland steht schon fest, da haben wir einen Vertrag." Aber auch Staaten wie Südafrika oder Mexiko kämen als mögliche Kandidaten infrage.

Da nicht mehr als 20 Rennen pro Saison gefahren werden sollen, dürfte die Expansion zulasten der Europa-Rennen gehen. "Mir gefällt es, neue Dinge auszuprobieren und zu schauen, wie sie sich entwickeln", erklärte Formel-1-Chef Ecclestone.

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