Probleme bei Red Bull Racing halten an

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Position Fahrer Team Zeit Gefahrene Runden
1. Nico Hülkenberg Force India 1:36.880 78
2. Fernando Alonso Ferrari 1:37.879 64
3. Lewis Hamilton Mercedes 1:37.908 74
4. Kevin Magnussen McLaren 1:38.295 68
5. Sebastian Vettel Red Bull Racing 1:40.224 14
6. Adrian Sutil Sauber 1:40.443 82
7. Robin Frijns Caterham 1:42.534 68
8. Daniil Kvyat Toro Rosso 1:44.346 5
9. Romain Grosjean Lotus 1:44.832 8
10. Felipa Massa Williams keine Zeit 5
11. Jules Bianchi Marussia keine Zeit 3

Formel-1-Weltmeister Red Bull ist am Mittwoch auch am ersten Tag der zweiten Formel-1-Testserie in Bahrain nicht von Problemen verschont geblieben.

Titelverteidiger Sebastian Vettel konnte erst mit über vier Stunden Verspätung auf die Strecke, kam dann nicht über die fünftschnellste Zeit hinaus.

Lediglich 14 Runden drehte Vettel in seinem neuen RB10.

"Tun uns schwer, alles zu verstehen"

"Mit Sicherheit bin ich nicht zufrieden, wie es momentan läuft", gestand Vettel.

"Wir tun uns schwer, alles zu verstehen. Man beseitigt das eine Problem - Ruckzuck gibt es ein neues."

Schon bei den ersten Testfahrten für die neue Saison Ende Jänner in Jerez waren die Bullen von schweren technischen Problemen zurückgeworfen worden.

Die Kühlungsthematik rund um den Renault-Motor schien auch diesmal nicht zu lösen zu sein. Vettel musste sogar einmal selbst mit dem Feuerlöscher ausrücken.

Vor Red Bull liegt viel Arbeit

"Der Kollege hatte ein bisschen Panik", sagte er in Richtung des Streckenposten. "Er wusste nicht genau, wo er ansetzen musste, ich habe ihm da geholfen."

Es war fast schon Galgenhumor, blieb sein Auto danach doch auch noch in der Boxengasse liegen.

"Wir stehen im Moment noch vor einem großen Berg, aber wir hoffen, dass wir rechtzeitig auf dem Gipfel ankommen", erklärte Vettel.

Bis Samstag wird in der Wüste von Sakhir noch getestet. Der vierfache Weltmeister sitzt aber nur noch am Donnerstag hinter dem Steuer, dann übernimmt sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo.

Vor dem Saisonstart am 16. März in Melbourne bleiben den Teams danach kommende Woche nur noch vier weitere Tage in Bahrain, um die radikal neuen Autos samt ihrer komplizierten Antriebsstränge zu verstehen.

Andere Top-Teams guten Starts

Der Konkurrenz der Bullen scheint das bereits deutlich besser gelungen zu sein. Die Ex-Weltmeister Fernando Alonso im Ferrari und Lewis Hamilton im Mercedes landeten am ersten Testtag in Sakhir auf den Plätzen zwei und drei.

Die Tagesbestzeit ging aber an den Deutschen Nico Hülkenberg im Force India.

Die meisten Runden drehten dessen Landsmann Adrian Sutil im Sauber und der dänische F1-Rookie Kevin Magnussen, der im McLaren als Vierter überzeugte.

Hamilton zeigte sich von der Zuverlässigkeit seines Boliden angetan. "Das Team kann sehr stolz darauf sein, was es mit all der harten Arbeit erreicht hat", meinte der Brite.

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