Ricciardo: "Wenigstens war das Auto auf der Strecke"

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In weiterer Folge hinkte das dominante Team der vergangenen Jahre auch bei den Rundenzeiten hinterher.

Diesmal fehlten Ricciardo 2,6 Sekunden auf die Spitze. Den Ton gaben erneut die mit Mercedes-Motoren ausgestatteten Boliden an.

Diesmal aber nicht der Werksrennstall Mercedes AMG, sondern die Kundenteams Force India und Williams. Perez war in 1:35,290 Minuten der Schnellste.

Rosberg nicht zufrieden

Das größte Pensum spulte der zweitplatzierte Williams-Pilot Valtteri Bottas mit 128 Runden ab.

Dahinter folgten Kimi Räikkönen im Ferrari und Nico Rosberg im Mercedes. "Das war heute kein fantastischer Tag für uns", sagte Rosberg, der in der Vorwoche Bestzeit gefahren war.

"Wir haben heute nicht nur gute Sachen herausgefunden. Das zeigt, dass wir auch an den letzten drei Testtagen noch große Herausforderungen vor uns haben."

Die Saison beginnt am 16. März in Melbourne.

Bei Red Bull rauchen weiter die Köpfe.

Das Weltmeisterteam hat seine Probleme mit der Überhitzung am neuen Boliden am Donnerstag auch zum Auftakt der abschließenden viertägigen Formel-1-Tests in Bahrain nicht in den Griff bekommen.

Neuzugang Daniel Ricciardo absolvierte lediglich 39 Runden und klassierte sich auf Rang sieben. Tagesschnellster war der Mexikaner Sergio Perez im Force India.

Zwar ist auch der Renault-Motor noch nicht dort, wo er sein soll. Die Schwierigkeiten von Red Bull scheinen aber weniger mit dem französischen Fabrikat, als mit dem eigenen, aggressiven Design zu tun zu haben.

Ricciardo sieht Besserung

Ricciardo musste nach schnelleren Umläufen in der Wüste von Sakhir an die Box, um seinen RB10 auskühlen zu lassen. Am Nachmittag war der Australier fast gar nicht mehr auf der Strecke.

Fünf Stunden wurde an seinem Auto gearbeitet, ehe der 24-Jährige doch noch einige Runden drehte.

"Das Paket fühlt sich ein bisschen besser an", sagte Ricciardo. "Wir haben immer noch einige Probleme gehabt, aber wenigstens war das Auto auf der Strecke. Wir haben am Vormittag einen Schritt nach vorne gemacht. Wir sehen nicht so schlecht aus für die nächsten drei Tage."

Ricciardo sitzt am Freitag noch hinter dem Lenkrad, am Samstag und Sonntag übernimmt Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel.

Mercedes-Kundenteams ganz vorne

Hauptproblem dürfte derzeit der Verbau des neuen Turbomotors sein, der zu viel Hitze produziert. Eine Lösung von einem Tag auf den anderen scheint nicht in Sicht.

Schon bei den bisherigen Testfahrten in Jerez und vergangene Woche in Bahrain hatten die Bullen nicht ihr gewünschtes Pensum abspulen können.

Position Fahrer Team Zeit Gefahrene Runden
1. Sergio Perez Force India 1:35.290 105
2. Valtteri Bottas Williams +0,894 sek. 128
3. Kimi Räkkönen Ferrari +1,142 54
4. Nico Rosberg Mercedes +1,334 89
5. Adrian Sutil Sauber +2,410 89
6. Kevin Magnussen McLaren +2,535 109
7. Daniel Ricciardo Red Bull Racing +2,618 39
8. Max Chilton Marussia +3,320 44
9. Danill Kvyat Toro Rosso +3,952 55
10. Pastor Maldonado Lotus +5,309 31
11. Kamui Kobayashi Caterham +6,995 19
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