Alonso bleibt bei Ferrari

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Alonso erteilt Wechsel zu McLaren eine Absage

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Geht er oder bleibt er?

Fernando Alonso, die personifizierte "Silly Season" der diesjährigen Formel-1-Saison, hat sich nun persönlich zu den Gerüchten um seine Zukunft geäußert.

"Ich habe im Moment keine Absicht, zu gehen", erklärt der Spanier im Interview mit "Sky Sports News".

Spekulationen um einen Wechsel von Ferrari zu McLaren erteilt er damit eine klare Absage.

"Aus meinem Mund kam nie das Interesse"

"Ich möchte hier gewinnen und den Job beenden, den wir vor ein paar Jahren angefangen haben", sieht Alonso sein Werk bei der Scuderia noch nicht als vollendet.

Seit 2010 ist er mittlerweile für die Roten aus Maranello unterwegs, konnte seither aber noch keinen Titel gewinnen. Nachdem die Konkurrenzfähigkeit seines Boliden heuer schon des Öfteren infrage gestellt wurde, schien ein Abschied nicht ausgeschlossen.

"Seit vergangenem Sommer gab es immer wieder Gerüchte, aber aus meinem Mund kam nie das Interesse, Ferrari zu verlassen, oder irgendein Wort, dass ich zu einem anderen Team gehen würde", sagt der 33-Jährige.

McLaren-Angebot schmeichelt ihm

Stören würden ihn die Spekulationen nicht, "aber sie schaffen immer ein wenig Spannung und Stress. Aber man ist auch glücklich und stolz, dass die besten Teams Interesse an dir zeigen", fühlt sich der Asturier durchaus geschmeichelt vom Angebot McLarens.

Das soll auch ziemlich großzügig gewesen sein. Kolportierte 24 Millionen Euro habe Ron Dennis auf den Tisch gelegt, um Alonso nach Woking zu lotsen.

Aufgrund von Austiegsklauseln wäre ein vorzeitiger Ausstieg aus seinem bis 2016 laufenden Vertrag auch möglich gewesen.

Nämlich dann, wenn Ferrari am Ende der Saison nicht mindestens drittbester Konstrukteur ist, berichtete der "Telegraph". Derzeit liegt man als Dritter nur zehn Punkte vor Williams.

Zudem will "auto motor und sport" wissen, dass Alonso auch weg darf, wenn er am 1. September mehr als 25 Punkte Rückstand auf den WM-Leader hat. Derzeit fehlen ihm 99 auf Rosberg.

All diese Rechnereien sind nun wohl doch nicht nötig und der 32-fache Grand-Prix-Sieger kann sich ganz auf den nächsten Grand Prix in Monza konzentrieren.

Und der ist ja für seinen Arbeitgeber nicht gerade unwichtig.

 

Andreas Terler

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