Erfolge für österreichische PS-Junioren

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Ungewohnt erfolgreich verlief der Renn-Sonntag für den österreichischen Nachwuchs.

In der "World Series by Renault" durfte sich Walter Grubmüller am neu eröffneten "Moscow Raceway" über seinen allerersten Podestplatz freuen.

In der deutschen Formel 3 gelang dem Tiroler Rene Binder im regnerischen Spa-Francorchamps sogar sein zweiter Saisonsieg.

Grubmüller hält sich schadlos

Grubmüller jubelte nach der Siegerehrung: "Dieser zweite Platz war für unser P1 Motorsport Team wichtig, man sieht es ist immer wieder mehr drinnen, als wir bisher manchmal erreicht haben."

Der 23-jährige Wiener profitierte von Startplatz zehn in der Anfangsphase von einigen frühen Ausfällen an der Spitze: "Ich hatte Glück konnte ausweichen und vermied damit mögliche Kollisionen. Nach der Safety Car Phase war ich Vierter."

"Wir haben unseren Pflichboxenstop so weit als möglich nach hinten verlegt. Damit gelang es nach einem guten Wechsel wichtige Sekunden aufzuholen und so auf Platz zwei zu fahren", führte Grubmüller, der sich am Ende nur Arthur Pic (FRA) geschlagen geben muss, aus.

In seiner dritten Saison in dieser Serie ist es der bislang größte Erfolg des Nachwuchspiloten. In der Gesamtwertung rückt er auf Rang zehn vor.

Binder gewinnt in Spa

Rene Binder erging es in der deutschen Formel 3 noch besser. Unter schwierigen Bedingungen - es regnete das gesamte Rennen hindurch - setzt sich der Tiroler in Spa-Francorchamps vor dem Schweden Tom Blomqvist durch.

Lucas Auer (Neffe von Gerhard Berger) komplettierte als Fünfter ein tolles österreichisches Ergebnis.

In der Gesamtwertung kletterte Binder, der heuer bereits am Sachsenring einen Lauf gewann, auf Rang vier, Auer hält nach zwölf von 27 Rennen Platz drei.

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