Team JOTA Sport in Spielberg nicht zu schlagen

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Die "Vier Stunden vom Red Bull Ring" werden zu einer Machtdemonstration für das britische Team JOTA Sport.

Nach den Bestzeiten im Training und im Qualifying setzen sich Simon Dolan (GBR), Filipe Albuquerque (PRT) und Harry Tincknell (GBR) auch am Sonntag im Rennen souverän durch.

Trotz zahlreicher Safety-Car-Phasen gewinnt das Trio im 015S-Nissan über 151 Runden vor dem französischen Team Thiriet by Tds Racing mit Pierre Thiriet, Ludovic Badey und Tristan Gommendy sowie dem russischen Team SMP Racing mit Mikhail Aleshin, Kirill Ladygin und Anton Ladygin.

Lietz hadert mit Safety Car

"Im ersten Stint ist es wichtig, eine Lücke herauszufahren. Dass das Safety Car oft auf die Strecke kam, war sehr frustrierend. Aber wir haben keine Fehler gemacht und verdient gewonnen", meint Albuquerque.

Kollege Dolan fügt scherzhaft hinzu: "Ich danke der Rennleitung. Das Safety Car kurz vor Schluss hat es noch einmal so richtig spannend gemacht."

Lokalmatador Richard Lietz hat in der LMGTE-Kategorie als Fünfter einen Podestplatz verpasst. Dabei lag der 31-jährige Niederösterreicher mit seinen deutschen Teamkollegen Christian Ried und Sebastian Asch zeitweise sogar in Führung.

Aufgrund der Safety-Car-Phasen fiel man aber letztlich zurück. "Wir waren lange Zeit unter den besten drei und was den Speed anbelangt super im Rennen. Zwischendurch haben wir auf den zweiten Platz gehofft, das Safety Car hat uns aber zurückgeworfen. Die Ferraris können mit einer Tankfüllung länger fahren als wir und haben eine SC-Phase zum Tanken genützt, während wir noch auf der Strecke bleiben mussten, als erst nach dem Restart tanken konnten", erklärt Lietz.

Formel Renault: Erfolgreiches Wochenende für Rowland

Das österreichische Team AT Racing musst sich wegen mehrerer Zeitstrafen, die es in der Box absitzen musste, mit dem letzten Platz der Klasse begnügen.

In der Formel Renault 3.5, eine der wichtigsten Talenteschmieden der Formel 1, setzt sich im ersten Rennen der Gesamtleader Oliver Rowland (GBR) vor Dean Stoneman (GBR) und Nyck De Vries (NED) durch.

Den zweiten Lauf gewinnt der Franzose Matthieu Vaxiviere vor Rowland und Roy Nissany aus Israel.

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