Ring frei für die Generalprobe

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ADAC GT Masters als Formel-1-Generalprobe

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Der Countdown läuft.

Bevor von 20. bis 22. Juni die Formel 1 nach Österreich zurückkehrt, tritt "die Liga der Supersportwagen" zur Generalprobe in Spielberg auf.

Die Rede ist vom ADAC GT Masters, das als erste Motorsport-Serie in den Genuss des runderneuerten Red Bull Rings kommt. Von 6. bis 8. Juni erleben Fahrer und Fans unter anderem erstmals den "voestalpine wing" in Action.

Zu sehen gibt es 500 PS starke Sportwagen der Modelle Audi R8, BMW Z4, Camaro, Corvette, Lamborghini Gallardo, Porsche 911 und Mercedes Benz SLS AMG.

Acht österreichische Piloten dabei

Als Partnerserien sind die Formel ADAC, die Deutsche Tourenwagen Challenge des DMSB - ADAC Procar und der ATS Formel-3-Cup in der Steiermark unterwegs.

Insgesamt sind acht österreichische Piloten am Start. Der Tiroler Dominik Baumann kommt mit einem Erfolg zum Heimrennen nach Spielberg. Der BMW-Pilot kämpft gemeinsam mit seiner Renn-Partnerin Claudia Hürtgen für das PIXUM Team Schubert um Punkte.

Weitere rot-weiß-rote Teilnehmer sind die Porsche-Piloten Norbert Siedler (Tirol) und Herbert Handlos (Oberösterreich), sowie Audi-Fahrer Daniel Dobitsch, der in Südtirol lebt.

Frentzen, Enge, Alguersuari

Echten Heimvorteil genießt das aus Knittelfeld stammende Grasser Racing Team mit Hari Proczy und Gerhard Tweraser am Steuer. Im zweiten Boliden wechseln einander Sandro Bickel und Sascha Halek ab.

Aufgewertet wird das Fahrerfeld unter anderem von drei ehemaligen Formel-1-Fahren. Allen voran Heinz-Harald Frentzen, der drei Mal einen Grand Prix für sich entscheiden konnte. Dazu kommen der ehemalige Prost-Pilot Tomas Enge und Jaime Alguersuari, der von 2009 bis 2011 bei Toro Rosso engagiert war.

In Spielberg beendet das ADAC GT Masters die erste Saisonhälfte - und die war durchaus spannend. In den ersten sechs Läufen gab es vier verschiedene Marken, die ganz oben auf dem Siegertreppchen standen.

Tiroler Baumann reist mit Selbstvertrauen an

Ganz vorne liegt derzeit Jaap van Langen. Der Holländer feierte im Porsche bislang zwei Saisonsiege und stand in fünf von sechs Rennen auf dem Podium.

"Bisher läuft alles sehr gut für uns und auf dem Red Bull Ring war ich schon immer sehr gut unterwegs. Dort habe ich in der Vergangenheit auch schon Rennen gewonnen", ist der 37-Jährige zuversichtlich.

Die Verfolger von van Langen heißen Kelvin van der Linde, Rene Rast und eben Lokalmatador Baumann. "In den vergangenen Jahren war Audi auf dem Red Bull Ring nicht so stark. Wir hoffen, dass wir aus Österreich gute Punkte mitnehmen können, denn unsere Strecken kommen zum Start in die zweite Saisonhälfte", hofft der Tiroler.

Das Renngeschehen beginnt am Freitag mit dem Training ab 9:25 Uhr bei freiem Eintritt. Rennstart am Samstag und Sonntag ist jeweils um 12 Uhr.

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