Arch peilt in Budapest zweiten Saisonsieg an

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Nach fünf Jahren Pause macht das Red Bull Air Race am kommenden Wochenende (4./5. Juli) wieder in Budapest Station.

Die Zuschauer und Piloten erwartet in der Stadt an der Donau ein extravaganter Kurs. Spektakulär ist der Beginn der Strecke, wo die Piloten ihre Flugzeuge unter der historischen Kettenbrücke hindurch manövrieren und dann ins Rennen starten.

Die Maschinen erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 370 km/h und bewegen sich dabei nur wenige Meter über dem Wasser.

Besondere Erinnerungen an Budapest

"Es ist aber nicht nur der Start, der das Rennen in Budapest besonders macht. Es sind die Zuschauer, die eng verbaute Stadt, das Verwinkelte – das alles macht das Rennen in Budapest zum Monte Carlo des Red Bull Air Race", sagt Hannes Arch.

Der Österreicher hat an die ungarische Hauptstadt ganz besondere Erinnerungen. „Wenn ich an Budapest denke, denke ich immer an 2008, da stand ich als Red Bull Air Race Pilot zum ersten Mal ganz oben auf dem Podium. Ein einmaliges Gefühl, das ich für immer mit Budapest verbinden werde“, sagt Arch.

Beim bisher letzten Rennen in Budapest im Jahr 2009 leitete ein vierter Platz die Wende in einer bis dato erfolgreichen Saison ein. In diesem Jahr soll es genau andersrum sein.

Brisanter Titelkampf

„2009 habe ich verdrängt. Ich denke einzig und allein an 2008 – und an den jüngsten Sieg in Rovinj", bleibt Arch optimistisch.

Der Weltmeister von 2008 meldete sich mit seinem Sieg in Kroatien im Titelkampf zurück und liegt nun mit acht Punkten Rückstand auf Rang drei hinter den Führenden Paul Bonhomme und Matt Hall (je 25 Punkte).

„Fakt ist: sollte sich einer der Top-Jungs einen Fehler leisten, werde ich zur Stelle sein“, lässt Arch wissen.

"Schnell, sauber und siegreich"

Der 47-Jährige startet in Ungarn mit dem gleichen Flugzeug wie bei seinem Sieg in Rovinj. "Wir haben keine Modifikationen vorgenommen, weil wir mit der Performance der Edge vollauf zufrieden sind.“

„In Budapest liegt der Fokus erneut ganz klar auf dem Fliegen. Genau wie in Rovinj: Schnell, sauber und hoffentlich siegreich", peilt der Steirer seinen zweiten Saisonsieg an und hofft dabei auf die Unterstützung der Zuschauer.

"Ich hoffe, dass in Budapest, wie in Rovinj, auch wieder viele meiner Fans vor Ort sind. Das motiviert mich natürlich noch mehr, mein Bestes zu geben.“

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