Die neuen Pylonen: Größer, höher, sicherer

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Durch die Änderung der Höhe wird automatisch das Flugfenster angehoben: von zehn auf 15 Meter.

Damit haben Hannes Arch und Co. fünf Meter mehr zwischen sich und dem Boden beziehungsweise dem Wasser.

Aus neun Elementen

Eine Pylone setzt sich aus insgesamt neun Elementen zusammen.

Jedes Segment hat seine eigene Maximalbelastung, die von 30 bis zu 300 Kilogramm auf fünf Zentimeter Material reicht.

Safety first. So lautete das Motto, als man sich bei Red Bull dafür entschied, das Air Race nach einer dreijährigen Pause wieder an den Start zu bringen.

Um die Sicherheit zu erhöhen, wurde an einigen Schrauben gedreht.

Zum Beispiel an den Pylonen, die die zwölf Piloten durchfliegen müssen.

Fünf Meter höher

Sie markieren den Racetrack und ragen dabei für die Flug-Asse und auch die Zuschauer mit 25 Metern gut sichtbar in die Luft.

Damit sind sie um fünf Meter höher als ihre Vorgänger. Aber auch deutlich stabiler.

Die einseitigen, asymmetrischen Pylonen werden auch in der Comeback-Saison wieder eine glatte Innenkante und eine schräge Außenkante haben.

Air-Gate wird vergrößert

Dadurch entsteht ein rechteckiges Flugfenster, in der Fliegersprache als Air Gate bekannt.

Die Pylonen haben an der Basis einen Durchmesser von fünf Metern. An der Spitze beträgt der Durchmesser nur 0,75 Meter.

Material aus Segelsport

Der obere Bereich besteht auch weiterhin aus dem altbewährten Spinnaker-Material, das aus dem Segelsport bekannt ist.

Der große Vorteil: der Stoff bleibt auch bei anspruchsvollen Wind- und Wetterbedingungen relativ stabil.

Kommt es aber zur Berührung mit dem Flugzeug, reißt das Material sofort. Eben Saftey first.

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