Auf neuen Pfaden

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Mit doppelter Motivation

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Am Wochenende findet in Polen der vierte von insgesamt acht Stopps der Red Bull Air Race World Championship 2014 (So., 15:45 Uhr live bei ServusTV) statt.

Im Kampf um den WM-Titel wird es langsam ernst, denn bisher gibt es noch keinen klaren Favoriten auf den Gesamtsieg.

Besonders motiviert wird der Steirer Hannes Arch ans Werk gehen, der in der Gesamtwertung derzeit in Führung liegt und sich beim Saisonfinale in Spielberg unbedingt die WM-Krone aufsetzen will.

Spannende Ausgangslage

Erstmals macht die schnellste Motorsport-Serie der Welt in Polen halt.

Austragungsort ist Gdynia, eine der größten Städte im Norden des Landes, die vor allem für ihre schönen Strände und ihr vielfältiges Kulturangebot berühmt ist.

Das High-Speed-Rennen am 26./27. Juli in der Danziger Bucht verspricht Spannung pur: In der Gesamtwertung liegen vor dem vierten Rennen der Saison nicht weniger als fünf Piloten bereits im zweistelligen Bereich.

Arch heiß auf Sieg

Der Österreicher Hannes Arch, der 2008 als erster Europäer den WM-Titel holte, hat in der laufenden Saison sehr konstante Leistungen gezeigt und führt derzeit die Gesamtwertung mit 30 Punkten an.

Der Steirer ist auch in Polen heiß auf den Sieg und will – beflügelt von der Tatsache, dass das Saisonfinale in seiner Heimat stattfinden wird –
mit einer starken Leistung die Zuschauer auf dem „Seaside Boulevard“ begeistern.

„Ich liege zwar in Führung, darf jetzt aber nicht nachlässig werden. Ich werde versuchen Vollgas zu geben und meinen Vorsprung auszubauen“, erklärt Arch.

Kühlen Kopf bewahren

Als nördlichste Rennlocation der Saison 2014 bietet Gdynia den Piloten ein angenehmes Klima und gemäßigte Temperaturen, bei denen die Flugzeuge ihr volles Leistungspotenzial entfalten können.

Allerdings wird der Wind eine wichtige Rolle spielen: Auch kleinste Abweichungen von der optimalen Rennlinie können jene Hundertstel
kosten, die zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.

Dann droht die Disqualifikation

Beim Rennen in Polen werden einige vom Rennkomitee beschlossenen
Regeländerungen eingeführt.

So gibt es beim Einfliegen in den Kurs bei einer Geschwindigkeit von 201,00 bis 201,99 Knoten eine Sekunde Zeitstrafe. Piloten, die mit einer Geschwindigkeit von 202,00 Knoten oder schneller in den Kurs einfliegen, werden disqualifiziert.

Für den ersten und zweiten Pylon-Hit wird eine Zeitstrafe von zwei Sekunden ausgesprochen. Werden während eines Laufes drei der aufblasbaren „Air Gates“ touchiert, wird der Pilot beim betreffenden Durchgang als Did Not Finish (DNF) gewertet.

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