Zum Jubiläum jubelt der Lokalmatador

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Was für ein Jubiläum! Was für ein Spektakel! Was für eine Show!

Beim zehnjährigen Madrid-Jubiläum flogen die besten Freestyler der Welt vor 25.000 Fans in der Plaza de Toros de las Ventas.

Mit bis zu 15 Meter hohen und 32 Metern weiten Sprüngen sicherte sich Lokalmatador Dany Torres im entscheidenden Lauf alle fünf Jury-Stimmen und brachte die größte Stierkampfarena Spaniens zum Kochen.

„Der schönste Tag meines Lebens“, strahlte der 24-Jährige nach seinem zweiten Sieg beim zehnten Bewerb im 1931 eröffneten Ring.

Den zehntausenden Fans, die in die mit fünf Sprüngen und einem überdimensionalen Landehügel adaptierte Stierkampfarena strömten, stockte mehrfach der Atem.

Spektakuläre Stürze

Backflips, No-Hand-Landungen oder 360-Grad-Drehungen auf handelslüblichen Motocross-Bikes ließen die Laola-Welle durch das Stadion schwappen.

Der Franzose David Rinaldo sowie der Chilene Javier Villegas hielten dem Druck der Konkurrenz nicht Stand und stürzten spektakulär, blieben dabei aber nahezu unverletzt.

 „Man muss an die Grenzen der Physik gehen, um diese Sprünge ausführen zu können“, erklärte der zweitplatzierte Australier Blake Williams.

Spannender Kampf um WM-Titel

Der Norweger Andre Villa übernahm - vom verletzungsbedingt abwesenden Nate Adams (USA/265 Punkte) - hauchdünn die Führung in der Gesamtwertung.

Der Norweger vergab mit einem verpatzten Lauf im Achtelfinale aber die Chance im Klassement davonzuziehen.

Dany Torres heimste für seinen Heimsieg 100 Punkte ein und baute seinen Score auf 245 Punkte aus. Damit liegt er in der Gesamtwertung auf Rang drei.

Weiter geht es in Posen

Erstmals 2001 in Valencia ausgetragen, fand in Madrid bereits der 33. Bewerb der globalen FMX-Tour statt.

Bereits in drei Wochen werden die Zweitakt-Motoren im polnsichen Posen gestartet.

Das Saisonfinale findet am 17. September in Sydney und also in der Heimat des australischen FMX-Stars Robbie Maddison statt.

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