Ex-F1-Fahrer Justin Wilson erliegt Verletzungen

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Der ehemalige Formel-1-Pilot Justin Wilson erliegt seinen schweren Kopfverletzungen.

Der 37-Jährige lag zuletzt nach einem IndyCar-Unfall am Pocono Raceway in Pennsylvania im Koma. Wie ein Sprecher der IndyCar-Serie bekannt gibt, hat Wilson den Kampf mit dem Tod verloren.

Der Unfall ereignete sich in der 180. Runde des Rennens. Leader Sage Karam, der unverletzt bleibt, rast in die Mauer. Teile seines Bolidens fliegen meterhoch durch die Luft und treffen Wilson mit voller Wucht am Kopf.

"Bruder, bester Feund, Vorbild und Mentor"

Inzwischen meldet sich Justins Bruder Stefan, ebenfalls Rennfahrer, via "Twitter" zum tragischen Verlust zu Wort.

"Ich kann nicht ansatzweise den Verlust beschreiben, den ich gerade empfinde. Er war mein Bruder, mein bester Freund, mein Vorbild und mein Mentor. Er war ein Champion!", so seine rührende Nachricht.

"Er hat unsere Eltern, seine Frau Julia und seine Kinder Jane und Jess geliebt. Für sie sollten wir beten. Danke für all die Unterstützung."

Organe sollen gespendet werden

"Das ist ein unglaublich trauriger Tag für Indycar und die gesamte Motorsportgemeinde", bedauert Indycar-Boss Mark Miles.

Wie Stefan Wilson bekannt gibt, sollen Justins Organe gespendet werden. "Er hat nie aufgehört, anderen zu helfen und um sich zu kümmern. Sogar jetzt. Er hatte zuvor beschlossen, seine Organe zu spenden."


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