Tony Kanaan gewinnt 97. Auflage des Indy 500

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Tony Kanaan ist endlich am Ziel seiner Träume.

Der Brasilianer gewann am Sonntag vor Carlos Munoz und Ryan Hunter-Reay die 97. Auflage des Indy 500.

Dabei holte er sich die Führung erst drei Runden vor Schluss nach einem Restart vom späteren Dritten.

Turbulentes Rennen

Das Rennen war geprägt von unzähligen Führungswechseln, mit 68 Änderungen an der Spitze wurde die frühere Bestmarke von 34 klar übertroffen.

Nach den letzten Boxenstopps entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Hunter-Reay und Kanaan, bis Graham Rahal seinen Boliden sieben Runden vor Schluss in die Streckenbegrenzung setzte und damit eine neue Gelbphase verursachte.

Entscheidende Gelbphasen

Im Zuge des fliegenden Restarts drei Runden vor Schluss überholte Kanaan Hunter-Reay schließlich, auch Carlos Munoz war kurze Zeit auf gleicher Höhe.

Nur wenig später flog Vorjahressieger Dario Franchitti ab und wieder kamen die gelben Flaggen - die Reinigung dauerte länger als die verbleibenden drei Runden und so musste sich der spätere Sieger nicht mehr verteidigen.

"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", so ein sprachloser Sieger, der bereits zum 12. Mal angetreten war und mit 221 Führungsrunden die drittmeisten unter allen bisherigen Nicht-Siegern zu Buche stehen hatte.

Andretti verärgert

Der große Verlierer des Rennens war das Andretti-Team. Mit Munoz, Hunter-Reay und Marco Andretti hatte man die Plätze 2-4 inne, der Sieg blieb dem Team von Michael Andretti aber verwehrt.

"Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, wenn es unter Grün zu Ende gegangen wäre", so der Besitzer und Ex-Fahrer, der selbst nie in Indy gewinnen konnte.

Ana Beatriz war als 15. die bestplatzierte der vier teilnehmenden Frauen.

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