Farfus triumphiert, Titel-Zweikampf spitzt sich zu

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Das Deutsche Tourenwagen Masters steuert auf einen packenden Titel-Showdown zu.

Der Gesamtführende Gary Paffett geht beim vorletzten Saisonrennen in Valencia leer aus und verpasst damit die Chance, sich vorzeitig zum Champion zu krönen.

Paffett sucht das Positive

Bei einem höchst riskanten Manöver gegen Joey Hand beschädigte er seinen Mercedes.

Nach 28 Runden sah er sich gezwungen, seinen Boliden in der Box abzustellen. "Wir sind immer noch vorne in der Meisterschaft", suchte er nach dem Aus das Positive.

Der Vorsprung auf Bruno Spengler ist allerdings geschmolzen. Der Kanadier pilotierte seinen BMW auf den sechsten Platz.

Vor dem letzten Rennen in Hockenheim, das am 21. Oktober ausgetragen wird, liegt er damit nur noch drei Zähler zurück.

Erster Sieg für Farfus

Beim Münchner Autohersteller herrschte aber auch aus einem zweiten Grund Freundenstimmung.

Augusto Farfus gewann das Rennen in Valencia und ließ keinen Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen.

Der Brasilianer verwies den Franzosen Adrien Tambay (Audi) um mehr als acht Sekunden auf den zweiten Rang, das Podium komplettierte Mattias Ekström (Audi).

Farfus war nach seinem ersten Erfolg sichtlich gerührt. "Das war ganz schwierig. In der letzten halben Runde habe ich die ganze Zeit geweint. Es ist so ein Privileg, in der DTM in der ersten Saison zu gewinnen. Das hätte ich nicht erwartet."

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