Das neue mann

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Was Sie hier in Händen halten, ist nicht weniger als ein komplett neu gestaltetes Magazin, bei dem wir die Titeländerung als universal gültiges Statement verstanden wissen wollen: Aus MAN wurde MANN.

Was bedeutet: neue Mannschaft, neues Layout, neues Konzept. Und der neue Name ist auch gleich Programm: MANN soll härter, heißer, männerorientierter sein.

Manchmal ein bissl schräger, weil wir schließlich auch was zum Lachen haben wollen – in den meisten Fällen steckt hier Wolfgang Hofbauer dahinter.

Und direkter, weil bekanntlich alle wirklich guten Dinge des Lebens von hinreißender Schlichtheit sind – wie zum Beispiel das Layout von Art Director Markus Pölzl.

Gleiches gilt aber auch für das redaktionelle Konzept, es würde im Prinzip auf ein Post-it passen, unser Anspruch wird nämlich sein: Wir wollen stets die besten Kräfte engagieren, die wir für ein Thema finden können.

Hochgegriffen? Vielleicht. Aber nehmen wir einmal die Coverstory her: Schriftsteller Thomas Glavinic, ein Freund der Redaktion, hat ein hinreißendes und zu Herzen gehendes Porträt des Ausnahmeschauspielers und Querdenkers Andreas Lust verfasst, Manfred Klimek adäquat dazu fotografiert. Überprüfen Sie es bitte selber: Diese Story geht weit übers Rambazamba-Yellowpress-Niveau hinaus. Sie werden den Menschen Lust kennenlernen, kapieren, wie er tickt, ihn vielleicht mit ganz anderen Augen betrachten, wenn Sie ihn das nächste Mal als ein wenig verhuschten Ex der ORF-Kommissarin Angelika Schnell erleben.

So soll mann in Hinkunft sein: ein einfaches Rezept mit besten Zutaten umgesetzt – etwa so wie die Eierspeis mit Trüffeln von 4-Hauben-Koch Walter Eselböck.

Herzlichst
Christian Kornherr

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