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Zeitlupe Rietzler

 

Motorsport is dangerous - Goodbye Dan! Addio "SuperSic"!

Am letzten Wochenende erwischte es Indy-500-Sieger Dan Wheldon, an Sonntag verstarb MotoGP-Star und Moto2-Weltmeister Marco Simoncelli – der Tod hat sich binnen einer Woche auf tragische Weise zwei wahre Champions des Motorsports gekrallt.

Der PS-Zirkus trägt tiefe Trauer, die schrecklichen TV-Bilder der tödlichen Unfälle machen fassungslos. Der Motorradsport beklagt seit 1949 bereits 47 Todesopfer und doch wird es immer wieder junge Draufgänger geben, die ihr Bike reiten wollen wie kein Zweiter. Typen, wie der sympathische Wuschelkopf Simoncelli einer war, der seinen Sport liebte und lebte wie kaum ein andere.

Natürlich sind sich die Profis ihrer Gefahren, denen sie sich aussetzen, bewusst. Es ist selbstredend (auch wenn man das im Fall von Wheldons Crash beim IndyCar-Finale in Las Vegas nur schwer glauben mag), dass bei den Veranstaltern die Sicherheit der Piloten immer an oberster Stelle stehen muss. Im Vergleich zu früher ist - speziell die Formel 1 – um ein Vielfaches sicherer geworden, und doch beinhaltet jede Art von Motorsport ein gewisses Restrisiko, das immer wieder Piloten, Beifahrer oder Zuschauer plötzlich aus dem Leben reißt.

Deshalb den Motorsport zu verdammen und abzuschaffen, ist keine Lösung. Auch wenn es in Tagen wie diesen schwer fällt.

Goodbye Dan! Addio SuperSic!

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