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Zeitlupe Rietzler

 

Ein "Käfig-Kicker", der nicht nur die Liga-Trainer überzeugt

Karl-Heinz Rummenigge traut ihm für die Zukunft „unglaublich viel zu“, Bayern-Trainer Jupp Heynckes hält ihn für „außergewöhnlich talentiert“, Frankreichs Teamspieler Frank Ribery findet ihn „immer lustig“, ÖFB-Teamchef Marcel Koller bezeichnet ihn als „angenehmen Menschen und hervorragenden Fußballer“ und Didi Kühbauer, einer von drei Bundesliga-Trainern, die den 19-jährigen David Alaba bei der Wahl zu Österreichs Fußballer des Jahres 2011 auf den ersten Platz gesetzt haben, findet, „dass seine Entwicklung stetig bergauf geht und wir noch viel Freude mit ihm haben werden“.

David Alaba, dessen Mutter von den Philippinen stammt und dessen Vater aus Nigeria kommt, ist in Wien geboren und aufgewachsen. Auch wenn der Mittelfeldspieler seine fußballerische Ausbildung in der Akademie der Wiener Austria genoss, so kann Alaba mit Fug und Recht als echter Straßenkicker bezeichnet werden, als einer, der in einem der berühmt-berüchtigten Wiener „Fußball-Käfige“ groß geworden ist. Seit jeher keine schlechte Schule für angehende Kicker-Stars.

Alaba stehen alle Wege offen, seine Mentalität und sein Charakter sollten garantieren, dass er seine Ziele nicht aus den Augen verliert. Wer mit 19 Jahren beim großen FC Bayern nicht nur als Kaderergänzung, sondern als Aktivposten mitspielt und im ÖFB-Nationalteam zu den Stützen zählt, der hat sich die ehrenvolle Auszeichnung der Trainer verdient.

Auch wenn Austria-Coach Karl Daxbacher bei der von der Austria Presse Agentur durchgeführte Wahl ganz andere Namen auf seine Liste setzte. Er wählte Imre Szabics vor Patrick Jezek und Oliver Glasner zum Spieler des Jahres 2011...

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