"Bullen" setzen auf die "Kälber"

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Zeidler wird die neue Philosophie perfekt umsetzen

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Peter Zeidler! Peter, wer?

Der Nachfolger von Adi Hütter als Cheftrainer des Double-Gewinners Red Bull Salzburg kommt nicht aus Spanien, hat keinen klingenden Namen und ist dennoch die perfekte, weil konsequente Lösung.

Salzburg sieht sich definitiv als Ausbildungsverein. Red Bull will Rohdiamanten weiterentwickeln und mit Einsätzen in der heimischen Meisterschaft bzw. in den internationalen Spielen für höhere Aufgaben vorbereiten. So wie das zuletzt mit Sadio Mane, Kevin Kampl, Alan oder Ramalho hervorragend gelungen ist.

Die "Bullen" haben eingesehen, dass sie Europa in Zukunft nicht niederrennen werden, aber "ihre Kälber" gewinnbringend in Europa verkaufen können. RB Leipzig ist das neue Aushängeschild des Konzerns, Salzburg wohl die große Talenteschmiede. Und dafür ist Zeidler die ideale Lösung.

Der 52-jährige Deutsche kennt die Rahmenbedingungen. Er ist lange genug beim Verein, um mit Philosophie und dem nicht immer leichten Umfeld umgehen zu können. Zeidler hat mit seinem Team in Liefering ganze Arbeit geleistet. Er weiß, was Jung-Profis brauchen und ist sich nicht zu gut, mit dem Nachwuchs zu arbeiten.

Für all jene, die jetzt meinen, dass die neue Politik in Salzburg die Titel-Tür für Rapid, Sturm oder einen anderen Verein weit aufstößt, denen sei gesagt, dass Salzburg noch immer über ein hervorragendes Spieler-Material verfügt, einen richtig guten Chef-Trainer bekommt und Peter Zeidler auch keine lange Eingewöhnungsphase benötigen wird.

Für die kommende Punktejagd sorgen die Neuigkeiten beim Meister für Spannung und Neugier beim interessierten Beobachter.

Salzburg war zuletzt um zumindest eine Klasse stärker. Jetzt allerdings werden die Karten neu gemischt und die "Bullen-Jäger" wittern Morgenluft. Sie werden in einem Monat hochmotiviert in die neue Meisterschaft starten.    

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