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Ajax glänzt mit genialer Geste zum Muttertag

Alle Jahre wieder gehen der Muttertag und der Sport eine einzigartige Beziehung ein.

Erfolgreiche Mütter, die ihre Profi-Karriere unterbrechen, um das Familienglück zu vergrößern, werden vor den Vorhang geholt und in den Medien gewürdigt. Mütter, die an ihrem Ehrentag auf ihre Männer verzichten müssen, weil die Väter und/oder Söhne lieber den Formel-1-GP verfolgen oder live via TV bzw. im Stadion mit ihren Fußball-Lieblingen mitfiebern, leiden unter der Leidenschaft ihrer Liebsten.

Wer mit seiner Mutter Sport betreibt oder sie mit der Einladung zu einer Sportveranstaltung beschenkt, macht wenig verkehrt.

Lobenswert hervorzuheben ist diesbezüglich auch eine Aktion von Ajax Amsterdam. Der Fußball-Meister der Niederlande bedankte sich bei den Müttern der Spieler, indem der Verein sämtliche Frauen nach Amsterdam einlud und sie im Heimspiel gegen Heracles Almelo anstelle der Ballkinder Hand in Hand mit ihren Söhnen aufs Spielfeld einlaufen ließ. Eine nette und nachahmenswerte Geste.

Wie Österreichs Eishockey-Spieler den Muttertag in Prag verbracht haben, ist mir nicht bekannt. Sicher aber ist, dass für die ÖEHV-Auswahl heute wieder einmal die "Mutter aller WM-Spiele" ansteht. Sprich, für Österreich geht es gegen Deutschland um den Verbleib in der Liga der besten 16 Nationen der Welt oder den Abstieg in die Zweitklassigkeit.

Ein Jahrzehnt lang pendelt Österreich bereits zwischen den beiden Leistungsklassen. Es wäre höchst wünschenswert, wenn die ÖEHV-Cracks die Klasse halten könnte.

Sollte das tatsächlich gelingen, wäre es ja vielleicht überlegenswert, wenn der Verband im Mai 2016 die Mütter der Teamspieler an deren Ehrentag zur A-WM 2016 nach Russland einlädt.

Ob sie dann am Muttertag mit ihren Söhnen auch noch auf das Eis fahren sollen, bleibt dahingestellt.

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