Verbale Rülpser, die zum Fremdschämen veranlassen

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Fremdschämen steht für uns Journalisten leider immer öfter an der Tagesordnung. Egal ob auf den diversen Pressetribünen, in der einen oder anderen Mixed-Zone (bei Rapid beispielsweise sind ebendort im Happel-Stadion mehr "blinde Passagiere" als Kollegen anzutreffen) oder beim Lesen diverser "Fach"-Kommentare.

Aktuell schießt ein schwedischer Kolumnist weit übers Ziel hinaus und versucht, im Vorfeld des Champions-League-Playoffs zwischen Malmö und Salzburg tief unter der Gürtellinie für eine vergiftete Stimmung zu sorgen.

"Österreich hat uns nicht nur Josef Fritzl und Adolf Hitler beschert. Da ist auch noch Red Bull Salzburg, ein grässliches Fußballteam, der meistgehasste Verein unserer Zeit", schreibt ein gewisser Ronnie Sandahl für die Boulevardzeitung "Aftonbladet".

Aftonbladet? Das klingt schon ein bisserl wie Klopapier. Nicht nur das: Die unfassbaren und untragbaren verbalen Rülpser des "Kollegen" sind am besten mit ebendiesem "Aftonbladet" schleunigst hinunter zu spülen. Und aus.

Auch hierzulande überschreiten einige "Forums-Schreiberlinge" unter dem Schutzmantel der Anonymität mit ihren Hasstiraden gegen die "Bullen" die Grenzen des guten Geschmacks. In Deutschland wird ebenfalls nicht immer auf die feine englische Art gegen das angeblich so "böse und gefährliche" RB Leipzig mobil gemacht.

Alles nichts gegen den Rundumschlag im schwedischen Boulevard. Eine äußerst bedenkliche Entwicklung. Nicht nur beim Gedanken daran, dass Anfang September die schwedische Fußball-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation in Wien gastiert.

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