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Die Bundesliga braucht den roten Freistoß-Spray

WM-Schauen erfordert Kondition und Durchhaltevermögen. Eigenschaften, die bei den Mannschaften in Brasilien bisher besonders ins Auge stechen. Ohne Fitness, Athletik, hohe Laufbereitschaft, Kampfkraft und die notwendige Aggressivität geht gar nichts.

Beim TV-Zuschauer steigt angesichts der Verlängerungen und Elfer-Krimis das Schlafdefizit. Vor dem Viertelfinale gibt es zwei Ruhetage. Gut so.

Ehe die acht noch in der Endrunde befindlichen Nationen um den Titel spielen, bleibt Zeit, diverse WM-Trends zu analysieren. Und, da zeitgleich mit dem WM-Final-Wochenende auch in Österreich der Ball wieder rollt (Auftakt ÖFB-Cup, eine Woche später startet die Meisterschaft) stellt sich die Frage, welche Erkenntnisse und Neuerungen sich für die heimischen Profivereine ergeben.

Die Torlinien-Technologie („GoalControl“) ist trotz der geforderten Infrastruktur-Offensive der Bundesliga Utopie und wäre angesichts der noch immer fehlenden Rasenheizungen auch ein schlechter Treppenwitz. Dafür sollte der Freistoß-Spray der Schiedsrichter auch hierzulande umgehend für mehr Disziplin beim Erstellen einer "Mauer" sorgen.

Wobei: Wir fordern die österreichische Lösung und sprechen uns für einen pinken, orangen oder roten Spray aus, da die unparteiischen "Graffiti-Künstler" bei den diversen gefrorenen bzw. schneebedeckten Spielfeldern in der höchsten Spielklasse ihre Probleme bekommen könnten. Zudem würden sich die Markierungen im einen oder anderen Stadion von den noch sichtbaren weißen Linien der Footballer abheben.

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