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Zeitlupe Rietzler

 

Österreichs Eishockey fiebert Herzschlagfinale entgegen

Siegen oder fliegen, Playoff oder Urlaub!

Wer am Sonntag gegen wen in die Playoffs der Erste Bank Eishockey Liga startet, ist ebenso unklar, wie die Frage nach jenen Teams, die vorzeitig die Saison beenden müssen. Nicht weniger als elf verschiedene Szenarien gibt es in der Qualifikationsrunde in der vier Vereine im letzten Match um zwei freie Plätze kämpfen.

Alles ist möglich, sogar ein Losentscheid über den Aufstieg ist denkbar. Die Verantwortlichen reiben sich die Hände, die Vereinskassiere freuen sich über Massenbesuch. Der zu Beginn der Punktejagd heftig kritisierte Modus erweist sich in diesen Tagen als goldrichtig.

Das Experiment, nach einem Grunddurchgang in einer Zwischenrunde die Playoff-Paarungen zu ermitteln, ist aufgegangen. Auch, weil mit Villach, Graz und Wien überraschend drei heimische Hockey-Hochburgen um die Fortsetzung der Saison kämpfen.

Österreichs Eishockey ist in aller Munde. Die Punkteregel bezüglich der Kaderzusammensetzung ist bei Fans und Verantwortlichen ebenso ein heiß diskutiertes Thema wie der Spielmodus oder die Zusammensetzung der Liga mit Vereinen aus fünf Nationen.

Um künftig auch Innsbruck oder einen Klub aus Vorarlberg wieder mit ins EBEL-Boot zu holen, ist sogar eine Teilung der Liga in Ost und West vorstellbar. In Anlehnung an die weltbeste Meisterschaft NHL, könnten die Vereine dann hierzulande in einer Western und einer Eastern Conference um den Einzug in die Playoffs kämpfen.

Abwarten. Vorerst steht ohnehin alles im Bann der Entscheidung um den Einzug in die K.o.-Runde, beziehungsweise warten Fans und Spieler auf ihre Gegner für das Viertelfinale.

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