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Zeitlupe Rietzler

 

Historischem könnte Historisches folgen...

Noch einmal schlafen, dann ist es endlich soweit. Die Vorfreude auf den Fußball-Klassiker gegen Deutschland steigt.

Die "Bild" titelt gar: "Löw hat Bammel vor den wilden Ösis". Auch hierzulande steigt der Optimismus vor dem Auftakt in die WM-Qualifikation 2014 wieder einmal nahe an die Schmerzgrenze.

Dabei sind die Zahlen aus heimischer Sicht erdrückend. Deutschland gewann bisher drei Mal den WM-Titel, war vier Mal Vizeweltmeister und vier Mal WM-Dritter und ist die aktuelle Nummer zwei der Weltrangliste.

In bislang 75 WM-Qualifikations-Spielen hat Deutschland erst zwei Niederlagen kassiert, auswärts sind die Deutschen in diesem Bewerb überhaupt noch unbesiegt.

Der DFB-Kader, der nach Wien gereist ist, weist gegenüber der österreichischen Auswahl den sechsfachen Marktwert auf - 424,5 Mio. treffen auf 70,55 Millionen Euro.

Nicht nur ÖFB-Teamchef Marcel Koller bekommt angesichts seines ersten Spiels in einem offiziellen Bewerb "feuchte Hände". Österreich steht vor einer historischen Partie.

Im 713. Länderspiel, dem 38. Duell gegen den "Lieblings-Nachbarn", spricht alles dafür, dass erstmals in der ÖFB-Geschichte elf "Legionäre" in der Stammformation stehen. Bemerkenswert - um nicht zu sagen äußerst skurril - ist außerdem, dass Österreich in der Startelf mehr Spieler aus der deutschen Bundesliga aufbieten wird als die Gäste.

Ob das allerdings reicht, Deutschland ein Bein zu stellen und den neunten Sieg gegen den "großen Bruder" einzufahren, wird sich erst am Dienstagabend weisen.

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