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Zeitlupe Rietzler

 

Red Bull lauwarm - ein Cocktail, der keinem schmeckt!

Weder Fisch noch Fleisch, und auch Red Bull kann den Salzburger Kickern derzeit keine Flügel verleihen. Die Truppe aus der Mozartstadt ist drauf und dran, eine weitere Saison zu vergeigen.

Auch wenn die Salzburger zuletzt im eigenen Stadion 15 Pflichtspiele in Serie ungeschlagen waren, so offenbarte die 0:1-Niederlage gegen Athletic Bilbao dennoch einmal mehr die aktuellen Schwachstellen - hinten fehlt es an Souveränität, vorne an der notwendigen Kaltschnäuzigkeit!

Tormann Eddie Gustafsson und Abwehrchef Ibrahim Sekagya wirken in dieser Saison lange nicht so sattelfest wie noch vor ein, zwei Jahren. Der Finne Petri Pasanen ist ein Schatten seiner selbst, harmoniert kaum mit seinen Mitspielern und ist - um international bestehen zu können - zu langsam.

Im Angriff ist der Ausfall des brasilianischen Torjägers Alan nicht wettzumachen. Zarate und Wallner werden immer wieder durch Wehwehchen aus der Bahn geworfen. Deshalb fehlt es ihnen an Sicherheit und Selbstvertrauen, um die durchaus vorhandenen Tormöglichkeiten eiskalt zu verwerten.

In der heimischen Meisterschaft warten die Bullen seit 18. September (3:0 gegen Wiener Neustadt) auf einen Sieg und liegen in der Tabelle sechs Zähler hinter Aufsteiger Admira zurück. In der Europa League müssen die ausstehenden beiden Partien gegen Paris SG und in Bratislava gewonnen werden, um noch aufzusteigen.

Höchste Zeit also, dass Trainer Ricardo Moniz die richtige Mischung findet und die Spieler den Ernst der Lage erkennen, ehe Gönner Didi Mateschitz die Lust an einem seiner Lieblings-Spielzeuge verliert.

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