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Zeitlupe Pühringer

 

Zuerst Skifahren, dann Singen

Mit der Beliebtheit ist es so eine Sache. Einige mehr oder weniger bekannte Lieder davon singen kann Rainer Schönfelder. Der professionelle Ski-Rennläufer und Sänger genießt unter den Sportfans einen sehr zweischneidigen Ruf. Kurz: Er polarisiert.

Auf der einen Seite stehen jene, die ihn aufgrund seiner extrovertierten Art, seiner eigenwilligen Frisuren und angeblich sogar wegen seiner Musik nicht ausstehen können.  „Große Klappe nichts dahinter“, so der gängige Kommentar.

Auf der anderen Seite aber galt der Wolfsberger einst als eines der größten Slalom-Talente der Ski-Nation. Bis heute stand der mittlerweile 34-Jährige 22 Mal auf einem Weltcup-Podest. Eine Bilanz, von der wohl etliche andere hochgehandelte Talente nur träumen können. Dennoch wäre wohl mehr drinnen gewesen, hätte er nicht so früh versucht, den Ski-Spuren eines Hansi Hinterseers zu folgen.

Ein Ski-Star zu sein, der auch als Entertainer Erfolg hat, scheint hierzulande ja offensichtlich möglich, nur sollte Schöni seinen beiden Berufungen lieber nacheinander folgen. Sich auf zwei Gebieten gleichzeitig zu versuchen, führt wohl in keinem von beiden ganz nach oben.  Viele behaupten ja ohnehin, dass der „Petzenbär“ nur noch fährt, um seine nächste CD zu promoten. Das Beschränken auf vorerst eine Karriere würde wohl auch zu einer Verbesserung der Qualität führen. Sowohl sportlich, als auch musikalisch.

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