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Zeitlupe Prantl

 

Mourinho könnte "klein" anfangen

Jose Mourinho steht vor seinem Meisterstück. Sollte der Portugiese „El Clasico“ gegen den FC Barcelona (Der Schlager im LIVE-Stream, Samstag, ab 19:30 Uhr) nicht verlieren, holt sich Real Madrid den Titel. Davon darf man ausgehen. Es wäre die siebente Meisterschaft im vierten Land, die „The Special One“ in neun Jahren holt. Auch der Gewinn der Champions League ist noch möglich.

Wenn alles glatt läuft, könnte der 49-Jährige seine Mission in Spanien also in wenigen Wochen erfüllt haben. Und dann?

Mourinho ist nicht der Typ, der bleibt, wenn er mit einem Klub alles erreicht hat. Er sucht die Herausforderung, neue Aufgaben, will weiter an seiner Legende basteln. Doch welchen Verein übernehmen? Was gibt es noch Größeres als das „Weiße Ballett“? Barcelona – auszuschließen. Manchester United – nicht, solange Alex Ferguson da ist.

Gut möglich, dass der Trainer entgegen seiner bisherigen Gewohnheiten einen „kleineren“ Klub übernimmt, um diesen längerfristig als absoluten Top-Klub zu etablieren.

Eine Option wäre etwa Tottenham. Die „Spurs“ sind voraussichtlich bald ihren Trainer Harry Redknapp los, er wird wohl englischer Teamchef, und träumen von einer Verpflichtung Mourinhos. Die Aufgabe wäre attraktiv. Das neue Stadion ist im Entstehen, das Kult-Potenzial vorhanden und die Mannschaft hat in dieser Saison phasenweise schon gezeigt, wozu sie fähig ist.

Doch vorerst muss einmal die Aufgabe FC Barcelona bewältigt werden, bevor sich der Erfolgstrainer neuen Herausforderungen zuwendet. Dass diese Hürde ein sehr hohe ist, hat Mourinho schon am eigenen Leib erfahren.

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