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Dominic Thiem sind keine Grenzen gesetzt

Jo-Wilfried Tsonga zog im Tiebreak des dritten Satzes in der Wr. Stadthalle gerade noch den Kopf aus der Schlinge. Andy Murray erwies sich in Rotterdam in der entscheidenden Phase um einen Tick nervenstärker.

Doch im dritten Anlauf war es nun soweit: Dominic Thiem fuhr mit dem Drei-Satz-Erfolg über Stanislas Wawrinka in Madrid seinen ersten Sieg über einen Top-Ten-Spieler ein.

Der Schweizer Weltranglisten-Dritte ist der erste absolute Top-Star auf der wahrscheinlich noch sehr lang werdenden Abschussliste des gerade mal erst 20 Jahre jungen Lichtenwörthers, der aber auch in der Stunde seines bislang größten Erfolgs nicht die Bodenhaftung verliert: „Ich werde noch gegen wahnsinnig viele Leute weiter hinten im Ranking verlieren. Aber ich weiß jetzt, ich KANN auch gegen die Allerbesten gewinnen.“

Die Chancen stehen gut, dass Thiem in naher Zukunft auch selbst einmal zu diesen „Allerbesten“ gehört. Schon am Dienstag wurde davon gesprochen, dass sich beim Duell gegen Wawrinka die beiden besten einhändigen Backhands der ATP-Tour gegenüber standen.

„Wobei Dominic die etwas bessere Vorhand hat“, lautete die unaufgeregte Analyse von Thiem-Coach Günter Bresnik. Keine schlechten Voraussetzungen also, wenn man bedenkt, dass Australian-Open-Gewinner Stanislas Wawrinka mit drei Turniersiegen die bislang klare Nummer eins in der Jahreswertung ist.

Thiem bewies in Madrid erneut, dass für ihn nach oben hin keine Grenzen gesetzt werden müssen, wenn er weiter so hart und konsequent an sich arbeitet.

Wer den Werdegang des Youngsters bislang verfolgt hat, weiß aber, dass man sich gerade in dieser Hinsicht kaum Sorgen wird machen müssen.

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