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Zeitlupe Frühwald

 

Tennis-Parallelen zum heimischen Fußball

Fußball-affine Tennis-Fans konnten dieser Tage in der Wr. Stadthalle einige Parallelen zum heimischen Fußball erkennen.

Während der erste große Sieg von Dominic Thiem an die ersten Schritte von Bayern-Star David Alaba erinnerte, schoss einem bei Jürgen Melzers Auftaktniederlage gegen den Luxemburger Gilles Muller die Salzburg-Blamage gegen Düdelingen in den Kopf.

Letzterer Vergleich hinkt allerdings stark und ist auch dementsprechend unfair wenn man bedenkt, dass der seit Jahren auf der ATP-Tour gestählte Muller keinerlei Ähnlichkeiten zu einem Kicker-Amateur vorweisen kann.

Konzentrieren wir uns also lieber auf den hoffnungsvollen Auftritt von Thiem gegen Lukas Lacko. Wie der 19-jährige Lichtenwörther die Nummer 51 der Welt im Griff hatte, machte eindeutig Lust auf mehr.

Doch kommen wir zu den Parallelen zu Alaba: Beide Youngsters galten schon seit ihrer frühesten Kindheit als große Talente, die sich schon bald einer professionellen Ausbildung unterzogen. Während Alaba beim FC Bayern eine der besten Nachwuchsabteilungen der Welt durchlief, brachte Vater Wolfgang Thiem, selbst Tennis-Trainer, seinen Filius schon früh in der anerkannten Tennis-Schule von Günter Bresnik unter.

Die wohl wichtigste Gemeinsamkeit von Alaba und Thiem ist aber die mentale Stärke beider Jungstars. Trotz ihrer frühen Erfolge bleibt das Duo sowohl auf als auch neben dem Platz cool und konzentriert sich auf das Wesentliche.

Klar ist allerdings auch, dass Alaba Thiem schon mehr als einen Schritt voraus gegangen ist. Es gibt noch viel zu tun. Das weiß auch das „Thiem-Team“.

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