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Der ÖSV konnte gar nicht anders reagieren

Der Himmel ist wolkenlos, die Sonne strahlt, das Thermometer klettert über die 30-Grad-Grenze und die Badetasche steht täglich gut verpackt in Griffweite. Wer sich im Freibad auf seinem Tablet, Smartphone oder ganz altmodisch per Zeitung über die aktuellen Sportnachrichten informieren will, wird derzeit trotzdem nicht am Wintersport vorbeikommen.

Auf die in diesen Wochen vorkommende mediale Präsenz hätten zwar alle Beteiligten wohl am liebsten verzichtet, so schnell wird uns die Causa „Fenninger-ÖSV“ aber nicht verlassen. Dem Skiverband vorzuwerfen, er hätte diese neuerliche Diskussion vom Zaun gebrochen, ist allerdings nur schwer argumentierbar.

Die Mercedes-Anzeige mit Fenninger und dem kleingedruckten Hinweis auf die Laureus-Stiftung war schlichtweg eine Provokation für Schröcksnadel & Co. Um die eigenen Sponsoren zu schützen, hatte der Verband gar keine andere Wahl, als auf die Barrikaden zu gehen und Konsequenzen anzudrohen. Ansonsten würde sich der ÖSV in zukünftigen Sponsor-Gesprächen in eine ganz schlechte Verhandlungs-Position begeben.

Aber auch in der jetzigen Situation ist es schwer, auf irgendeiner Seite Gewinner zu erkennen. Je eher dies beide Parteien erkennen, umso eher kann dieser unnötige Streit auf Kindergarten-Niveau hoffentlich wieder beendet werden. Ansonsten droht das Schicksal einer zerrütteten Ehe: Die Scheidung!

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