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Zeitlupe Altmann

 

Hut ab, Christian Fuchs

Es gibt viele große Fußball-Klubs auf dieser Welt, der eine oder andere hebt sich noch einmal extra ab.

Der FC Barcelona gehört ohne jeden Zweifel zu dieser Kategorie.

Alleine schon wegen des Mythos, der die Katalanen seit jeher umgibt. Seit einigen Jahren ist der von Ausnahmekönnern wie Lionel Messi, Xavi oder Iniesta inspirierte Kult-Klub aber auch sportlich das Maß aller Dinge im Weltfußball.

(Samstag 24. März, 18 Uhr: Mallora gegen FC Barcelona im LIVE-Stream bei LAOLA1)

Für Barca zu spielen, bleibt für die meisten Kicker dieser Welt ein unerfüllter Traum.

Umso bemerkenswerter, dass mit Christian Fuchs ein österreichischer Teamspieler bei Barcelona auf der Liste stehen soll.

Ein Gerücht, dass hierzulande einige spöttisch als verfrühten Aprilscherz abgetan haben.  Die meisten entschieden sich jedoch für die einzig zulässige Reaktion: Respekt.

Denn hierbei handelt es sich nicht um einen im deutschsprachigen Raum gestreuten Publicity-Gag, sondern um eine Meldung der in Barcelona erscheinenden Tageszeitung „Sport“, die dem Verein sehr nahe steht.

Dass sich die Verantwortlichen bei Barcelona mit der Person Fuchs zumindest auseinandergesetzt haben, ist also nicht abwegig.

Wahrheitsgehalt der Story und möglicherweise geringe Wahrscheinlichkeit des Transfers hin oder her: Dass der Schalke-Legionär überhaupt mit einem Arbeitgeber wie Barca in Verbindung gebracht wird, unterstreicht erstens seine konstant guten Leistungen in der deutschen Bundesliga.

Zweitens verdeutlicht es, dass sich der 25-Jährige in der internationalen Hackordnung der Linksverteidiger schon in beachtliche Höhen vorgearbeitet hat. Fähige Außenverteidiger sind bekanntlich überall ein begehrtes Gut.

Neben Fleiß und Ehrgeiz ist dies auch einer klugen Karriereplanung geschuldet. Fuchs tätigte stets einen Schritt nach dem anderen, scheute aber gleichzeitig nicht davor zurück, noch höhere Ziele zu kommunizieren.

Die Gefahr, sich auf bereits Erreichtem auszuruhen, blieb so denkbar gering. Wer den Niederösterreicher kennt, weiß ohnehin, dass er in seiner Laufbahn noch einiges vorhat.

Mit seiner Herangehensweise ist der 47-fache Internationale prädestiniert für eine Vorbildrolle für andere rot-weiß-rote Talente.

Deshalb: Hut ab, Christian Fuchs, für das bisher Geleistete – mit Betonung auf „bisher“. Denn er selbst wird wohl erst zufrieden sein, wenn sich Gerüchte wie dieses eines Tages auch bewahrheiten.

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