Kein alltäglicher Showdown

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Vikings. Raiders. Eurobowl in Innsbruck. Der große Showdown.

Man kommt nicht um den populistischen Vergleich mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund umhin.

Genau wie Fußball-Deutschland gebannt auf das landesinterne Champions-League-Finale blickte, fiebert Football-Österreich einem rot-weiß-roten Duell um Europas Krone entgegen.

(Eurobowl XXVII: Raiders vs. Vikings, Samstag, ab 19:45 Uhr LIVE bei LAOLA1.tv)

Schon klar, der Maßstab ist mehr als deutlich kleiner. Das Duell um die Vorherrschaft beim runden Leder elektrisierte einen ganzen Kontinent und auch darüber hinaus. American Football ist indes ein Randsport.

In Österreich zudem ein Amateursport, um genau zu sein. Umso mehr Anerkennung verdient die Arbeit, die für diese Sportart hierzulande geleistet wird.

Nicht nur, aber vor allem natürlich in Wien und in Innsbruck. Die Raiffeisen Vikings Vienna und die Swarco Raiders Tirol avancierten im vergangenen Jahrzehnt zu den beiden Vorzeige-Teams in Europa.

Seit 2004 eroberten die beiden bestimmenden Pole der AFL nur zwei Mal nicht die Eurobowl – vier Mal die Vikings (von 2004 bis 2007), drei Mal die Raiders (2008, 2009 und 2011). Nur zwei Mal durften ausländische Teams jubeln.

In all den Jahren kreuzten Vikings und Raiders jedoch nur ein einziges Mal, nämlich 2008, im Endspiel die Klingen.

Und genau das macht den Showdown am Samstag so speziell. So oft die beiden erbitterten Rivalen auch sonst aufeinandertreffen, dieses Duell ist wahrlich nichts Alltägliches. Das bringt erhöhtes Medieninteresse, auch der Zuschauerzuspruch sollte respektabel sein.

Und damit steht, unabhängig vom Ausgang der Partie, ein – verdienter - Gewinner bereits vor dem Kickoff fest: Der Football-Sport in Österreich, der sich über beste Werbung freuen darf.

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