Gleichstand zur Pause

Danach schaffte auch die Stadler-Elf öfter einen geordneten Spielaufbau und zeigte Defensivschwächen der Argentinier auf. Der starke Austrianer Sascha Horvath hatte die erste große Chance (25.), die zweite verwerteten die Österreicher. Nach einem schnellen Konter traf Zivotic zur Führung (31.). Kurz vor der Pause gelang Argentinien aber der Ausgleich. Driussi konnte völlig ungehindert flanken, Ibanez traf per Kopf zum 1:1 (42.).

Bald nach Wiederbeginn schlugen die "Gauchos" wieder zu, wobei Alexander Schlager nicht gut aussah. Der Schlussmann ließ einen abgefälschten, aber leichten Ball durch Arme und Beine passieren (51.).

Argentinien mit spätem Siegestor

Die Österreicher kämpften danach bei 28 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit um einen Punkt. Zunächst vergab der Salzburger Daniel Ripic die ganz große Chance, er traf aus vier Metern alleine vor dem leeren Tor den Ball nach einer Hereingabe nicht richtig (72.). In der 79. Minute machte es Pellegrini nach einem idealen Ripic-Pass besser und traf zum Ausgleich.

Horvath hatte sogar noch die Chance auf die Führung (84.). Allerdings vergaben auch die Argentinier zunächst drei Riesenmöglichkeiten, ehe ihnen in der 88. Minute doch noch der Siegestreffer gelang. Nach einem Abwehrfehler erzielte Suarez mit einem abgefälschten Schuss das 3:2.

Meinung zum Spiel:

Hermann Stadler (ÖFB-Teamtrainer): "Diese Niederlage ist extrem bitter. So kurz vor Schluss das 2:3 zu kassieren ... Aber ich möchte der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen, sie hat toll gefightet. Im Endeffekt wäre ein Remis gerecht gewesen. Die Argentinier sind in Summe die besseren Fußballer, aber wir haben gut dagegengehalten. Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Mit so einer Leistung wie gegen Argentinien sind wir in der Lage, den Iran zu schlagen und dann haben wir die Chance, in die nächste Runde aufzusteigen."

 

Argentinien - Österreich Endstand 3:2 (1:1).
Dubai, Sheikh Rashid Stadium, SR Jair Marrufo (USA).
Tore: Ibanez (42.), Ferreyra (51.), Suarez (88.) bzw. Zivotic (31.), Pellegrini (79.)

Österreich: Schlager - Gluhakovic (61. Tursch), Domej, Peric, Lercher - Horvath, Baumgartner, Bahtic (61. Pellegrini) - Zivotic (90. Grbic), Lazaro - Ripic

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