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Neulengbach will Titel mit neuem Trainer verteidigen

Vor dem Start der zehnten Saison der Frauen-Bundesliga unter ÖFB-Schirmherrschaft deutet alles auf die Neuauflage eines altbekannten Zweikampfs hin.

Cupsieger St. Pölten-Spratzern sitzt als stärkster Herausforderer auf den Fersen von Serienmeister SV Neulengbach, der sich im Sommer auf den Führungspositionen neu aufstellte. Ein Comeback in der Zehnerliga gibt der ASK Erlaa.

Neuer Trainer bei Neulengbach

Für die Neulengbacherinnen, die im Juni zum zwölften Mal in Serie den Titel geholt hatten, beginnt die Saison am Sonntag (14.00 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim USC Landhaus. Es wird der erste Auftritt von Peter Herglotz auf der Kommandobrücke. Der 52-Jährige übernahm das Traineramt von Johannes Uhlig und weiß um den Erfolgsdruck, der ihn erwartet.

Die Vorbereitung verlief "nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte", gab Herglotz zu. So waren unter anderem Spielmacherin Dominika Skorvankova sowie Jana Vojtekova und Jelena Prvulovic angeschlagen und sind auch für das Landhaus-Spiel fraglich. Dennoch ist man zum Auftakt klarer Favorit.

Spratzern-Neuzugänge verletzt

St. Pölten startet am Samstag (17.00 Uhr) ebenfalls auswärts. Gegner ist Sturm Graz, das in seiner zweiten Bundesliga-Saison nach Platz acht einen Platz im oberen Mittelfeld anstrebt.

Noch längere Zeit verzichten müssen die Niederösterreicherinnen auf die Neuzugänge Nadjma Ali Nadjim (Olympique Lyon) und Sarah Wronski (Valencia), die jeweils einen Kreuzbandriss erlitten."Wir haben Respekt vor Sturm, aber wenn wir unsere Leistung bringen, gewinnen wir", gab sich Coach Hannes Spilka zuversichtlich.

Aufsteiger kommt aus der Ostliga

Für Ostliga-Champion ASK Erlaa, der mit Ausnahme weniger Verstärkungen auf die erfolgreiche Meister-Mannschaft vertraut, beginnt die Comeback-Saison im Oberhaus am Samstag (17.30 Uhr) beim SKV Altenmarkt. Der Vorjahres-Dritte aus Niederösterreich will an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen, muss aber mit Olga Lasova und Bernadette Witasek (beide Kreuzbandriss) zwei Leistungsträgerinnen vorgeben.

Den Auftakt zur ersten Runde machen am Samstag (16.00 Uhr) der LUV Graz und der FC Südburgenland. Beim zweiten Grazer Club, der in der Vorsaison als Neunter nur haarscharf dem Abstieg entkam, verspricht man sich von einer organisatorischen Maßnahme Erfolg: Um die zahlreichen Abgänge kompensieren zu können, ging der Verein eine Spielgemeinschaft mit dem Zweitligisten DFC Leoben ein. Wacker Innsbruck empfängt am Sonntag (13.00 Uhr) Union Kleinmünchen.

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