Endspiel der EURO 2020 steigt im Londoner Wembley

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Jetzt steht es fest: Das Finale der UEFA EURO 2020 steigt in London.

Das Wembley-Stadion setzte sich bei der Wahl des UEFA-Exekutivkomitees gegen München durch.

Neben dem Austragungsort für die beiden Halbfinali sowie dem Endspiel wählte die UEFA auch die zwölf anderen Städte für die erste paneuropäische Fußball-EM aus. Dabei gab es einige Überraschungen.

Baku als Viertelfinalort

Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans, erhielt genauso drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale wie St. Petersburg, Rom und München.

Die Deutschen ließen schon im Vorfeld anklingen, dass die Kandidatur Münchens für die Endspiele 2020 keine große Priorität habe. Der DFB will sich stattdessen lieber auf die Kandidatur für die gesamte Europameisterschaft 2024 konzentrieren.

Die weiteren Austragungsorte, die für ein Achtelfinale sowie drei Vorrundenspiele ausgewählt wurden, sind das Parken Stadion in Kopenhagen (Dänemark), die National Arena in Bukarest (Rumänien), die Amsterdam Arena (Niederlande), das San Mames in Bilbao (Spanien), das Ferenc Puskas Stadion in Budapest (Ungarn), das Eurostadion in Brüssel (Belgien), die Dublin Arena (Irland) und der Hampden Park in Glasgow (Schottland).

Stockholm geht leer aus

Sechs Bewerber-Städte gingen leer aus: Das Millenium Stadium in Cardiff (Wales), die Dinamo Arena in Minsk (Weißrussland), die Friends Arena in Stockholm (Schweden), die National Arena Philip II in Skopjke (Mazedonien), das Teddy Stadion in Jerusalem (Israel) sowie das Nationalstadion in Sofia (Bulgarien).

Bei der Auswahl der Städte spielten auch geographische Kriterien eine Rolle. Die UEFA wollte den Bewerb möglichst gleichmäßig über den ganzen Kontinent verteilen.

Präsident Michel Platini hatte die Idee einer pan-europäischen Endrunde ins Leben gerufen, der Franzose will damit das Jubiläum der Europameisterschaft feiern. Die erste EM fand 1960 statt

Österreichs Fußball-Bund hatte sich aus Ermangelung einer modernen Arena nicht beworben. Das Ernst-Happel-Stadion in Wien genügt nicht mehr den internationalen Ansprüchen.

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