Wenn Forscher kicken: Erster "Science Soccer Cup"

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Wem die Pause nach dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM am 12. Juni in Brasilien bis zur nächsten Partie am Abend des Folgetages zu lange ist, der kann die Durststrecke mit einem Besuch des ersten Wiener "Science Soccer Cup" ausfüllen.

Die Veranstaltung am 13. Juni soll der Startschuss für eine neue Austauschplattform für die Wiener Lebenswissenschafter abseits der Labors sein, so die Organisatoren.

Molekularbiologisch brisante Paarungen

Brasilien gegen Kroatien und Spanien gegen die Niederlande, das sind die vorprogrammierten Highlights der ersten beiden Tage auf der großen Fußball-Bühne.

Sportlich weniger hochstehend dürfte es am Ostbahn XI -Sportplatz in Wien-Simmering zugehen.

Dafür sind dort aber molekularbiologisch brisante Paarungen wie etwa ein Aufeinandertreffen von "Roter Stern Zellkern" mit "Lokomotive Landsteiner" möglich.

"Vernetzung und Durchmischung"

Das Turnier verfolge nicht nur einen sportlichen Anspruch, sondern auch das Ziel der "Vernetzung und Durchmischung der unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereiche", heißt es seitens der Organisatoren vom Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

Durch die Veranstaltung, die zukünftig jedes Jahr stattfinden soll, will man in der mittlerweile großen Wiener Forschungsgemeinde im Bereich Lebenswissenschaften Impulse zur Bildung einer "internationalen Science Soccer Community" setzen.

Die Teilnahme ist für wissenschaftliche Institute, Universitäten und Firmen aus dem Life Science-Bereich offen.

Zum Auftakt haben sich Teams aus elf Institution, darunter beispielsweise das Institute of Science and Technology (IST) Austria, die Medizinische Universität Wien, mehrere ÖAW-Einrichtungen oder die St. Anna Kinderkrebsforschung angesagt.

Service: http://www.imba.oeaw.ac.at/soccer

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