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Japan folgt den USA ins Finale

Die USA und Japan kämpfen und spielen am Sonntag in Frankfurt (Anpfiff 20:45 Uhr) um den sechsten WM-Titel im Frauen-Fußball.

Nach dem 3:1-Erfolg der Amerikanerinnen in Mönchengladbach gegen Frankreich trumpften am späten Abend die Japanerinnen im zweiten Halbfinale gegen Schweden groß auf und setzten sich vor 45.434 Zuschauern in Frankfurt souverän mit 3:1 (1:1) durch.

Der Erfolg der technisch und läuferisch klar stärkeren Asiatinnen, die im Viertelfinale immerhin Titelverteidiger und Gastgeber Deutschland eliminiert hatten, war hochverdient.

Kalte Dusche

Zwar gingen die Skandinavierinnen in der 10. Minute nach einem Abspielfehler von Sawa, den Öqvist mit einem tollen Abschluss nützte, 1:0 in Führung, doch dann drehten die wendigen, flinken und einen sehenswerten Fußball spielenden Japanerinnen groß auf und die Tore mussten fast zwangsläufig fallen.

19. Minute: Nach einer Flanke von Miyama von der linken Seite beförderte Kawasumi den Ball "irgendwie" über die Linie zum 1:1.

59. Minute: Nach einem Fehler von Torfrau Lindahl köpfelte Sawa aus kurzer Distanz ins leere Tor zum 2:1.

64. Minute: Lindahl klärt im Herauslaufen, der Ball landete aber bei Kawasumi, die den Ball aus 35 Metern ins leere Tor hob.

Im Finish versuchten die Schwedinnen zwar mit einigen "Neuen" noch einmal eine Resultatsverbesserung, aber vergeblich.

Japan, vor dieser WM noch nie in der Runde der letzten vier, zog erstmals ins WM-Finale ein, in dem der zweifache Weltmeister USA wartet.

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