FIFA-Krise im Ticker: Der Tag der Entscheidung

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Sepp Blatter trotzt weiterhin allen Skandalen und wird von den 209 Delegierten bei der FIFA-Präsidentschaftswahl in Zürich wiedergewählt.

Der Schweizer gewinnt den ersten Wahlgang mit 133:73 Stimmen, woraufhin Herausforderer Prinz Ali bin Al-Hussein von Jordanien auf einen zweiten Wahlgang verzichtet.

 

Alles weitere im LIVE-Ticker:

 


 

  • 20:08 Uhr - Auf Wiedersehen! Der LIVE-Ticker zur FIFA-Wahl ist hiermit zu Ende. Dieser Tag wird uns noch lange beschäftigen. Spannend wird vor allem, wie die UEFA auf den Sieg Blatters reagiert und natürlich muss man auch die Ermittlungen der Behörden abwarten.
  • 19:46 Uhr - Spanien und Frankreich für Blatter? Auf Twitter machen Gerüchte die Runde, wonach Spanien und Frankreich für Blatter abgestimmt hätten. Das wäre natürlich ein Schlag ins Gesicht für die UEFA.
  • 19:35 Uhr - Zum Abschluss noch einmal Blatter: Der erneut gewählte Präsident darf zum Ende des Kongress noch ein paar Schwänke erzählen. Er schwadroniert vor sich hin, dass er nervös gewesen wäre, aber jetzt gute Laune hätte. "Genießen Sie das Leben. Vielen Dank", sagt er sich verabschiedend. Der Kongress in Zürich ist Geschichte. Er wird für immer einen denkwürdigen Platz in der Fußball-Historie haben.
  • 19:29 Uhr - Die Rede endet mit einem Schlachtruf: "Liebe Delegierte, ich mag sie, ich mag meinen Job. Ich danke Ihnen. Let's go, Fifa. Let's go, Fifa. Let's go, Fifa." 
  • 19:28 Uhr - Seine letzte Amtszeit: In seiner Rede kündigt Blatter an, sich nach den nächsten vier Jahren als FIFA-Präsident zurückziehen zu wollen. Das muss allerdings nicht viel heißen, 2011 hatte er dasselbe behauptet.
  • 19:25 Uhr - Die kuriose Dankesrede geht weiter: "Wir sollten mehr respekt zeigen gegenüber Ozeanien. Sie haben zu wenig Plätze bei der U17-WM. An die Weltmeisterschaft sollten wir aber nicht herangehen. Ich habe beim Meditieren schon mal darüber nachgedacht. Ich bin ein spiritueller Mann. Gott ist überall. Er wird uns helfen, die Fifa wieder dahin zu führen, wo sie hingehört."
  • 19:22 Uhr - Blatter bedankt sich für die Unterstützung: "Ich danke ihnen, dass sie mich für die nächsten vier Jahre gewählt haben. Wir werden die FIFA zurück an den Strand bringen, wo wir Strandfußball spielen können. Wir haben organisatorische Probleme innerhalb des Exekutivkomitees. Wir brauchen eine bessere Repräsentation der verschiedenen Verbände. Und wir brauchen auch Frauen. Sie sollen kein Anhängsel sein."
  • 19:13 Uhr - Prinz Ali zieht sich zurück: Der Jordanier tritt vor die Versammlung und erklärt, auf einen zweiten Wahlgang zu verzichten. Damit ist klar: Sepp Blatter ist wiedergewählt!
  • 19:08 Uhr - Premiere: Noch nie musste Blatter einen zweiten Wahlgang bestreiten. 1998 bei seiner ersten Kür zum FIFA-Präsidenten hatte der Schweizer zwar ebenfalls nur eine einfache Mehrheit im ersten Wahlgang erreicht, damals verzichtete sein Herausforderer Lennart Johansson aber auf eine zweite Runde.
  • 19:02 Uhr - Zur Erklärung: Im ersten Wahlgang hätte Blatter eine Zweidrittelmehrheit, also 140 Stimmen, gebraucht. In der zweiten Runde reicht ihm eine einfache Mehrheit, diese wird der Schweizer angesichts seines riesigen Vorsprungs ohne Probleme erreichen.
  • 18:57 Uhr - Es gibt einen zweiten Wahlgang: 133 Stimmen für Sepp Blatter, 73 Stimmen für Prinz Ali.
  • 18:47 Uhr - Die Spannung steigt: Die Delegierten nehmen ihre Plätze ein, die letzten Stimmen werden ausgezählt. Gleich wird das Ergebnis bekannt sein.

  • 18:37 Uhr - Valcke ordnet: Der FIFA-Generalsekretär sitz im Zentrum des Tisches, an dem die Stimmen ausgezählt werden.
  • 18:33 Uhr - Alle Stimmen abgegeben: Nun wird ausgezählt.
  • 18:27 Uhr - W wie Wales: Gleich sind alle Stimmen abgegeben. Nach Wales kommt Sambia (englisch: Zambia).
  • 18:19 Uhr - Die Vorbereitungen für die Schlussfeier laufen:
  • 18:06 Uhr - S wie San Marino: Es geht voran. Bald haben alle 209 Länder abgestimmt. Der FIFA gehören übrigens mehr Staaten an als der UNO.
  • 17:46 Uhr - L wie Lesotho: Die UEFA, die in den letzten Tagen noch großspurig mit Rücktritts-Aufforderungen an Blatter von sich Reden machte, blieb heute bisher übrigens ganz leise. Von Kritik am FIFA-Paten war keine Spur. Ganz im Gegenteil: Lächelnd posierten die neuen UEFA-Leute für das FIFA-Exekutivkomitee mit dem Schweizer. Aber einmal abwarten: Zumindest der Engländer David Gill kündigte an, bei einem Blatter-Sieg seinen Sitz in der "FIFA-Regierung" nicht anzunehmen.
  • 17:32 Uhr - Buchstabe G ist an der Reihe: Die Abstimmung läuft nach alphabetischer Reihenfolge ab. Momentan sind wir bei G wie Ghana oder Guinea. Österreich (Austria) hat also schon abgestimmt, bekanntlich kündigte der ÖFB an, Blatter-Herausforderer Prinz Ali die Stimme zu geben.
  • 17:05 Uhr - Nun heißt es warten: Die 209 Delegierten schreiten nun einzeln nach vorne zur Wahlurne und geben ihre Stimme ab. Das kann einige Zeit dauern.
  • 17:02 Uhr - Ansprache endet mit Seitenhieb: "Wir brauchen einen starken und erfahrenen Führer, der alle Situationen kennt. Wir müssen mit unseren politischen Partnern zusammenarbeiten. Ich danke Ihnen und ich hoffe, dass ich in ein bis zwei Stunden wieder bei Ihnen sein werde." Blatter verabschiedet sich daraufhin vom Rednerpult.

 

  • 17:01 Uhr - Blatter beginnt zu philosophieren: "Manche von Ihnen mögen sagen, dass ich schon sehr lange unter Ihnen bin. Aber was ist Zeit?" 20 Jahre an der Spitze der FIFA seien doch noch gar nicht so lange. "Sehr geehrte Delegierte: Ich stehe Ihnen zur Verfügung. Liebe Freunde, der Fußball ist mehr als ein Spiel. Er braucht einen starken und erfahrenen Anführer. Es geht auch um Fair Play. Um Liebe, um Respekt."
  • 16:59 Uhr - Morgen will er anfangen: "Wir müssen unser Image aufpolieren. Das ist unsere Pflicht. Damit beginnen wir morgen früh."
  • 16:58 Uhr - Es ist eine Farce: "Ich will einfach bei Ihnen bleiben", ruft Blatter den Delegierten zu und er bekommt dafür Applaus.
  • 16:56 Uhr - Blatter will die FIFA aus dem Sturm herausführen: "Wir haben die Verpflichtung, nicht nur gegen die Korruption zu kämpfen. Von dem Wort hört man momentan überall. Wir müssen auch unser Haus in Schutz nehmen vor Einflussnahme von außen."
  • 16:54 Uhr - Blatter schwadroniert weiter: "Ich werde für den aktuellen Zustand der FIFA verantwortlich gemacht. Ok, diese Verantwortung akzeptiere ich und ich werde dieser Verantwortung gerecht werden."
  • 16:51 Uhr - Nun ist Blatter an der Reihe: Der Schweizer bedankt sich zunächst für die Unterstützung der vergangenen Jahre. Er spricht französisch, wohl weil es staatsmännischer klingt. "Wir brauchen keine Revolution, sondern eine Evolution."
  • 16:47 Uhr - Prinz Ali schließt seine Rede ab: "Ich frage Sie demütig um Ihre Unterstützung, viel mehr aber bitte ich Sie, auf ihr Gewissen und ihr Herz zu hören."
  • 16:45 Uhr - Prinz Ali: "Liebe Freunde, ich weiß, dass die FIFA sich nicht nur um einen einzigen Mann dreht. Heute geht es um uns alle. Ich bin stolz, ein Teil der FIFA zu sein. Die Welt möchte, dass wir aufstehen und kämpfen. Wir müssen zusammenstehen. Jetzt ist es an der Zeit, der Welt zu zeigen, dass wir den Respekt verdienen."

 

  • 16:39 Uhr - Prinz Ali spricht: Der Herausforderer tritt in seiner Rede an die 209 Delegierten für Veränderung ein. "Heute gehen wir die ersten Schritte eines Neuanfangs, um wieder in das Licht zu schreiten. Wir stehen am Scheideweg. Es braucht einen engagierten Führer, um das Chaos aufzuräumen."
  • 16:31 Uhr - Das Prozedere: Die Delegierten haben ihre Plätze wieder eingeommen. Gleicht startet der langwierige Wahlprozess. Alle 209 Mitglieder geben ihre Stimmen in einer Urne ab. Ein Land hat eine Stimme. Erhält ein Kandidat im ersten Wahlgang zwei Drittel der Stimmen (mindestens 140), dann ist er Präsident. Im zweiten Wahlgang reicht eine einfache Mehrheit (105 Stimmen). Davor dürfen die beiden Kandidaten aber noch eine Ansprache halten.
  • 16:17 Uhr - Die Wahl steht vor der Tür: Nach einer zehnminütigen Pause geht es dann endlich los: Sepp Blatter gegen Prinz Ali.
  • 16:14 Uhr - Exekutivkomitee wird neu besetzt: Jene Mitglieder der "FIFA-Regierung", die nicht verhaftet worden sind, werden nun verabschiedet. Danach begrüßt Blatter die neuen Vertreter, darunter auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Vom Groll der vergangenen Tage ist nicht mehr viel übrig.

 

  • 16:04 Uhr - Handschlag zwischen Israel und Palästina: Nach langem Chaos und der Installierung einer Komission zu diesem Konflikt endet die Diskussion zwischen Palästina und Israel mit einem Handschlag. Tosender Applaus!
  • 15:45 Uhr - Eine weitere Rede zum Palästina/Israel-Konflikt: Der Präsident des israelischen Verbandes bedankt sich bei seinem palästinensischen Kollegen und plädiert dafür, die Politik aus dem Fußball rauszuhalten.
  • 15:38 Uhr - Palästina zieht Antrag zurück: Nun hat Jibril Rajoub, der Präsident des palästinensischen Verbandes, seine Rede gehalten. Er zieht den Antrag auf den Ausschluss Israels aus der FIFA zurück. Beide Verbände haben sich bei Gesprächen am Rande des Kongresses geeinigt.
  • 15:25 Uhr - Auch Großbritannien ermittelt: Nach den USA und Großbritannien will nun auch Großbritannien gegen FIFA-Funktionäre ermitteln. "Das Serious Fraud Office untersucht aktiv ihm vorliegendes Material und hat deutlich gemacht, dass es bereit ist, laufende internationale Ermittlungen zu unterstützen", sagt eine Sprecherin am Freitag in London. Im Rahmen der US-Ermittlungen war deutlich geworden, dass FIFA-Gelder über Konten bei den britischen Großbanken Barclays, HSBC und Standard Chartered geleitet worden waren.
  • 15:15 Uhr - Handshake for Peace: Wie beim "Friede sei mit dir" in der Kirche, schütteln sich nun alle die Hände. Es ist der "Handshake for Peace", den die FIFA eingeführt hat.
  • 14:58 Uhr - Die FIFA gegen Ebola: Mittlerweile werden im Tagesordnungs-Punkt 11.7 medizinische Aspekte behandelt. Ein Video zeigt unter anderem Cristiano Ronaldo dabei, wie er dazu aufruft, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Das habe dabei geholfen, die Ebola-Epidemie einzudämmen.
  • 14:35 Uhr - Schiedsrichter werden geehrt: Beim FIFA-Kongress nehmen die Dinge unterdessen ihren Lauf. Schiedsrichter werden geehrt. Zudem spricht Lydia Nsekera, die erste Frau im FIFA-Exekutivkomitee, über Frauenfußball.

 

  • 14:31 Uhr - Cameron fordert Rücktritt Blatters: Blatter sollte seinen Posten aufgeben, und zwar möglichst rasch, meinte Cameron, der sich um das Ansehen des Weltfußballs sorgt. "Wir erleben die hässliche Seite eines schönen Spiels." Die FIFA könne Korruptionsvorwürfe gegen Spitzenfunktionäre nicht einfach beiseite wischen.
  • 14:16 Uhr - Merkel gibt sich distanziert: Der neue FIFA-Präsident muss sich nach Ansicht der deutschen Bundeskanzlerin vor allem um die Aufklärung der Korruptionsvorwürfe kümmern. Dies sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. "Wer immer als Sieger aus dieser Wahl hervorgeht, hat zuvörderst die Aufgabe, sich für die Aufklärung dieser Vorwürfe einzusetzen und die Weichen so zu stellen, dass die FIFA der Zukunft von so etwas nicht mehr belastet wird", sagte Seibert.
  • 14:05 Uhr - FA-Chef droht mit WM-Boykott 2018: Englands Verbandsboss Greg Dyke tritt für einen UEFA-Boykott der WM 2018 in Russland ein, sofern Blatter wiedergewählt wird. "Es macht keinen Sinn, wenn ein oder zwei Länder auf eine WM-Teilnahme verzichten. Aber wenn die ganze UEFA sagt: 'Solange ihr diese Sache nicht klärt, werden wir nicht an der WM teilnehmen', dann werden wir diesen Boykott unterstützen.

  • 13:55 Uhr - Warner stichelt gegen Blatter: Gerade erst wieder auf freien Fuß gekommen, stichelt Ex-FIFA-Vizepräsident Jack Warner gegen Sepp Blatter. "Wenn ich 30 Jahre lang Geld von der FIFA gestohlen haben soll, wer hat mir das Geld gegeben? Warum wird er nicht zur Verantwortung gezogen? Warum sind nur Personen der Dritten Welt betroffen?", sagt Warner bei einer Partei-Veranstaltung in Trinidad und Toabago. Der Ex-Minister musste wegen Korruption 2011 von allen FIFA-Ämtern zurücktreten. Zuletzt wurde er aufgrund der FBI-Ermittlungen verhaftet, kam aber gegen Kaution frei.
  • 13:42 Uhr - Keine Bombe gefunden: Valcke bestätigt die Bombendrohung, deswegen wurde die Mittagspause vorgezogen, die Halle geordnet evakuiert und anschließend nach verdächtigen Gegenständen durchsucht. Da die Polizei nichts finden konnte, geht der Kongress wie geplant weiter.
  • 13:33 Uhr - Kongress wird fortgesetzt: Die Tagung soll in Kürze weitergehen. FIFA-Generalsekretär Valcke will sich dann zur Bombendrohung äußern.
  • 13:23 Uhr - Alles ruhig in Zürich: Trotz der Bombendrohung bricht keine Panik aus. Bisher deutet nichts daraufhin, dass auch wirkliche eine Bombe im Hallenstadion platziert wurde.
  • 13:18 Uhr - Aufgeheizte Stimmung: Nicht nur die Verhaftungen der FIFA-Funktionäre sorgte zuletzt für Aufregung. Auch der Antrag Palästinas auf Ausschluss Israels aus der FIFA heizte die Stimmung an. Zwei Frauen mit Palästina-Flaggen stürmten heute bereits in die Halle, wurden jedoch vorzeitig aufgehalten und wieder abgeführt. Zudem fand am Vormittag auch ein Flashmob als Protest gegen die katastrophalen Zustände auf WM-Baustellen in Katar statt.

 

  • 13:13 Uhr - FIFA dementiert Bombendrohung: Trotz der Bestätigung der Zürcher Stadtpolizei verneint der Weltverband die Meldung, wonach eine Bombendrohung eingelant ist. Die Stimmung in Zürich ist ruhig.
  • 13:00 Uhr - BREAKING: Bombendrohung in Zürich: Wie Stadtspolizeisprecher bestätigt, ist am FIFA-Kongress im Zürcher Hallenstadion eine Bombendrohung eingelangt. Kurz nah 11 Uhr wurden Rettungskräfte alarmiert. Journalisten dürfen derzeit nicht ins Gebäude.

Frau mit Palästina-Flaggen in der Halle

  • 12:25 Uhr - Niersbach wird Sitz annehmen: Reinhard Rauball, Präsident der deutschen Bundesliga, kündigt an, dass DFB-Präsident Wolfgang Niersbach seinen Sitz im FIFA-Exekutivkomitee annehmen wird. In den letzten Tagen gab es Überlegungen bei der UEFA, die europäischen Sitze im FIFA-Exko zu boykottieren. Außerdem schlägt Rauball ein neues Gremium vor, dass - ähnlich einem Aufsichtsrat - die Tätigkeiten des Exekutivkomitees kontrolliert.
  • 12:00 Uhr - Pause am FIFA-Kongress: Nach dem Finanzbericht legen die Delegierten eine 90-minütige Mittagspause ein. Erst am Nachmittag wird es so richtig ernst. Neben der Wahl, die wohl erst gegen 16 Uhr stattfindet, bietet auch der Antrag Palästinas auf einen Auschluss Israels aus der FIFA Potenzial für heftigen Zündstoff.
  • 11:37 Uhr - WM-Finale am 4. Advent-Sonntag: Wie Generalsekretär Jerome Valcke bestätigt, wird das WM-Finale 2022 am 18. Dezember stattfinden. Das Turnier beginnt am 21. November und dauert damit 28 Tage.
  • 11:28 Uhr - Eine bizarre Veranstaltung: Die FIFA spult die Punkte der Tagesordnung herunter, als hätte es die skandalösen Entwicklungen der letzten Tage nicht gegeben. Dass zwei Vizepräsidenten am Mittwoch festgenommen wurden, wird einfach verschwiegen. Stattdessen feiert man sich selbst für die erfolgreiche Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.
  • 11:02 Uhr - UEFA-Reaktion noch möglich: Leo Windtner erklärt, dass beim FIFA-Kongress auch nach dem Verzicht auf einen Boykott eine harte UEFA-Reaktion möglich sei. Der ÖFB-Präsident macht dies von einem eventuellen Verlust eines europäischen Startplatzes für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 abhängig. "Wenn das passiert, würde ganz Fußball-Europa aufstehen", meint er am Freitag vor der Wahl zur "APA". In einer Sitzung am Donnerstag wurde beschlossen, statt eines Boykotts lieber für Blatter-Herausforderer Prinz Ali zu stimmen.

 

  • 10:48 Uhr - Zeitpunkt der Festnahmen kein Zufall: In seiner Rede hinterfragt Blatter auch den Zeitpunkt der Festnahmen so kurz vor der Wahl: "Ich spreche da nicht von einem Zufall, ich stelle zumindest die Frage, ob es Zufall war."
  • 10:31 Uhr - Blatter eröffnet den Wahltag: "Heute rufe ich Sie zum Teamgeist auf, damit wir gemeinsam fortschreiten können. Wir sind zusammengekommen, um die Probleme anzupacken", sagt der FIFA-Präsident vor den 209 FIFA-Delegierten in seiner Ansprache. 

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