Kein Revoluzzer

Revolutionäre Fußball-Ideen liefert Champagne aber nicht. Der ehemalige Botschaftsmitarbeiter konzentriert sich in ersten Aussagen auf eine Strukturreform der FIFA-Hierarchien und will auch mehr Macht für den Präsidenten - also sich selbst.

Instinktsicher sucht Champagne bereits den Konflikt mit dem Platini gewogenen Europa und setzt auf die Karte Afrika und Mittelamerika, wo er realistisch Stimmen sammeln kann.

"Die Welt verändert sich. In Südamerika qualifiziert sich eines von zwei Teams. In Europa eines von vier, in den anderen drei Kontinenten eines aus zehn", propagiert er eine neue Verteilung der WM-Startplätze.

Auch zum größten FIFA-Problem, der WM 2022 in Katar, äußert sich Champagne moderat.

Er nennt das Turnier zwar ein "philosophisches und moralisches Problem". Eine Lösung hat er aber nicht parat: "Wir müssen abwarten. Wenn es nichts Schlechtes gab, dann müssen wir mit ruhigem Gewissen nach Katar gehen. Falls nicht, müssen Entscheidungen getroffen werden."

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