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Gruppe A im Überblick

Das Kräftemessen der besten afrikanischen Teams geht los!

Von 19. Jänner bis 10. Februar findet in Südafrika der Afrika-Cup 2013 statt.

Kann Sambia seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen? Gelingt Didier Drogba endlich sein erster Titel mit der Elfenbeinküste? Oder setzt sich diesmal doch ein Außenseiter durch?

LAOLA1 bereitet dich perfekt auf die Endrunde vor. Es gibt alle Kader und eine Einschätzung der Teams.

Die große Vorschau beginnt mit Gruppe A:

Hier geht's zum Spielplan!

 

SÜDAFRIKA

Spitzname: Bafana Bafana

Erfolge:

Afrika-Cup-Sieger 1996
Afrika-Cup-Finalist 1998
WM-Teilnehmer 1998, 2002, 2010

LAOLA1-Vorschau: Zweieinhalb Jahre sind vergangen, seit Südafrika die WM 2010 veranstaltet hat. Ein echter Superstar konnte in dieser Zeit nicht produziert werden. Aber mit Thulani Serero, der rechtzeitig fit wurde, haben die Gastgeber zumindest ein hoffnungsvolles Talent, das bei Ajax Amsterdam spielt und damit auf den Spuren des mittlerweile zurückgetretenen Everton-Profis Steven Pienaar wandelt. Viel wird auch von Stürmer Katlego Mphela abhängen, der für die nötigen Tore sorgen soll. Sonst liegt die Stärke des Teams eher in der Defensive. Teamchef Gordon Igesund ist eine südafrikanische Trainer-Legende, die in der heimischen Meisterschaft schon mit vier verschiedenen Vereinen triumphieren konnte.

ANGOLA

Spitzname: Palancas Negras

Erfolge:

WM-Teilnehmer 2006

LAOLA1-Vorschau: Viel Zeit hatte Gustavo Ferrin nicht, um die "Palancas Negras" ("Rappenantilopen") auf das Turnier vorzubereiten, ist der Uruguayer doch erst seit Juli im Amt. Vor allem taktisch konnte das Team die Vorstellungen des 53-Jährigen, der einige alte Hasen aus dem Kader eliminiert hat, noch nicht so recht umsetzen. Entsprechend ausrechenbar wird das Spiel sein: Angola wird mit intensivem Flügelspiel versuchen, Superstar und Speerspitze Manucho in Szene zu setzen. Zu achten gilt es auf Türkei-Legionär Djalma, der am linken Flügel agiert.

MAROKKO

Spitzname: Lions de l’Atlas

Erfolge:

Afrika-Cup-Sieger 1976
Afrika-Cup-Finalist 2004

WM-Teilnehmer 1970, 1986, 1994, 1998

LAOLA1-Vorschau: Mit Houssine Kharja und Marouane Chamakh verzichtet Teamchef Rachid Taoussi, der erst seit Ende September auf der Bank sitzt, überraschend auf zwei namhafte Akteure. In der Offensive sind die Nordafrikaner dennoch ziemlich gut aufgestellt, nicht zuletzt Younes Belhanda ist immer für spektakuläre Momente gut. Es fehlt allerdings ein echter Goalgetter. Weitaus schlechter bestellt ist es um die Defensive. Mehdi Benatia muss in Höchstform agieren, um die zu erwartenden Schwächen seiner Nebenleute ausmerzen zu können.

KAP VERDE

Spitzname: Tubarões Azuis

Erfolge: -

LAOLA1-Vorschau: Mit nur etwas mehr als 500.000 Einwohnern wird Kap Verde der kleinste Staat, der jemals an einem Afrika-Cup teilgenommen hat. Die "Tubarões Azuis" ("Blauen Haie") starten als krasser Außenseiter in die Gruppe. Das Team besteht zu großen Teilen aus gebürtigen Portugiesen. Trainer Lucio Antunes arbeitet für gewöhnlich bei der Flugverkehrskontrolle und ist dafür bekannt, Konterfußball spielen zu lassen. Gefürchtet ist die Mannschaft auch für ihre Standardsituationen. Die bekanntesten Namen der Truppe sind Goalgetter Heldon von Maritimo Funchal und Sturmkollege Ryan Mendes, der im Lille-Trikot immer wieder sein Können unter Beweis stellen darf.

Harald Prantl

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