Sportlich lief und läuft es allerdings fast optimal: Vergangene Saison wurde der Wiederaufstieg erst in der Relegation gegen Liefering verpasst (Gesamt: 0:5), in dieser Spielzeit überwintern die von Karl Daxbacher trainierten Linzer als Winterkönig in der Regionalliga Mitte.

Mannschaft soll zusammengehalten werden

Die Spieler, die bei der Weihnachtsfeier am Montag über den Ist-Zustand informiert werden, sollen demnächst die fehlenden Gehälter und ausstehenden Prämien bekommen.

Das würde auch ein Auseinanderfallen der Mannschaft verhindern, die im Falle des Meistertitels gegen den Neunten der Erste Liga um den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse kämpft.

Der Rückkehr des LASK in den Profi-Fußball wäre freilich das unmittelbare Ziel neben der entsprechenden finanziellen Aufstellung.

Sponsoren sollen bereit stehen

Dafür gäbe es laut Holzhey noch vor der endgültigen Übernahme positive Zeichen.

"Es gibt gute Signale, ob die eingehalten werden, wissen wir nicht. Das Wichtige ist, dass wir über die ‚Freunde des LASK‘ schon eine gute wirtschaftliche Basis gelegt haben, weil aus diesem Kreis auch Sponsoring erfolgen muss. Es gibt Freundschaftsbekundungen und auch Zusagen, dass wenn die Sache durch ist, man wieder dabei wäre. Auch aus der Politik gibt es sehr viele positive Anzeichen."

So weit ist man allerdings noch nicht. Wie ein Spiel mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters endet, so ist es im Fall der Ära Reichel erst mit seinem offiziellen Rückzug Wirklichkeit.

Offensichtlich befindet man sich aber nun tatsächlich in der Nachspielzeit.

 

Bernhard Kastler

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