"Es macht mir großen Spaß"

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Wenn ein Spieler nach oben befördert werde, sei das völlig normal. "Das akzeptiere ich voll und ich lasse mich auch nicht in irgendeiner Form dadurch in meiner Arbeit beeinflussen", sagte der U21-Trainer.

Leicht macht es ihm da, dass die Zahl von potenziellen U21-Teamspielern groß ist. In den vergangenen zwei Jahren wurden rund 35 Spieler eingesetzt. Und von hinten rücken Spieler wie etwa Bayern Münchens Ylli Sallahi nach.

"Es ist fas eine familäre Situation"

Das Trainerteam und die Spieler sind laut Gregoritsch eine Einheit. "Wenn du irgendwo hinkommst und dich die Spieler umarmen und drücken, dann merkst du, dass etwas entstanden ist. Es ist fast eine familiäre Situation, eine wunderbare Sache und das ist für mich auch ein wichtiger Grund, um erfolgreich zu sein", erzählte der Andreas-Herzog-Nachfolger.

Die Spieler kommen also gerne zum Nationalteam. Das war nicht immer der Fall.

"Als ich begonnen habe, habe ich beim Spiel im Februar gegen die Schweiz sechs Absagen gehabt. Wenn ein Spieler vom Stamm jetzt nicht einberufen wird, ruft er an und fragt, warum das so ist. Das heißt, sie sind mit Freude dabei", schilderte Gregoritsch.

Umstellung der Trainerarbeit

Das gilt auch für ihn selbst. "Ich fühle mich sehr wohl. Momentan macht es mir großen Spaß und ich hoffe, dass das auch so anhält", sagte Gregoritsch.

Den Wechsel von der Vereins- zur Teamchef-Tätigkeit habe er noch keine Minute bereut. "Ich habe sehr viel profitiert von meinem neuen Beruf, weil man als Teamtrainer den Fußball viel globaler sieht. Man fokussiert sich ganz anders, man beobachtet viel mehr und ist ständig unterwegs."

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