ÖFB-U21 feiert Sieg über Russland

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Österreichs U21-Nationalteam hat in der EM-Qualifikation auch die zweite Hürde genommen.

Die ÖFB-Auswahl setzte sich am Dienstag in der NV-Arena in St. Pölten gegen Russland nach einem Krimi verdient mit 4:3 (2:1) durch und hält damit in der Gruppe 7 nach zwei von zehn Spielen weiter beim Punktemaximum.

Neuer Tabellenführer ist aber Finnland nach einem 3:0 gegen Färöer.

Schöpf wird zum Matchwinner

Den Sieg hatten die Österreicher vor allem Alessandro Schöpf zu verdanken, der zwei Tore (53., 79.) erzielte und zudem zwei Assists beisteuerte. Trainersohn Michael Gregoritsch (9.) und Louis Schaub (20.) hatten für die 2:1-Pausenführung gesorgt. Die zum Auftakt mit 2:0 in Aserbaidschan siegreich gebliebene Mannschaft von Teamchef Werner Gregoritsch ist damit weiter seit dem 1:3 gegen Albanien am 5. März 2014 ungeschlagen.

Für die Russen waren Tore von Ramil Schejdajew (40., 64./Elfmeter) und Aleksander Taschajew (49.) zu wenig, sie kassierten die zweite Niederlage nach dem Auftakt-0:2 gegen Finnland. Neben den Finnen ist auch Deutschland noch ohne Niederlage, die DFB-Auswahl gewann ihre Auftaktpartie am Dienstag auswärts gegen Aserbaidschan 3:0.

Starker Start

Die Österreicher starteten stark in die Partie, waren vor der Pause aggressiver, spritziger und ballsicherer als der Gegner. Die Russen standen vor allem in der Anfangsphase auf verlorenem Posten. Eine Schaub-Hereingabe konnten die Russen noch in höchster Not klären (7.). Zwei Minuten später war die schnelle Führung aber perfekt.

Einen Schöpf-Eckball beförderte Gregoritsch in der Mitte über die Linie (9.). Die Russen wurden in der Folge etwas aktiver, deutlich gefährlicher blieben aber die Hausherren. Ein Martschinko-Weitschuss ging noch drüber (19.). Dafür legte Schaub einen weiteren Treffer nach. Der Rapidler konnte sich den Ball nach Schöpf-Hereingabe noch herrichten und schoss aus zehn Metern ein (20.).

Russland kommt zurück

Kurz vor dem Pausenpfiff gab es aber einen Rückschlag für die ohne die angeschlagenen Christian Derflinger und Christian Gartner angetretene Gregoritsch-Truppe. Der erste gute Angriff der Gäste wurde gleich belohnt. Nach Morosow-Lochpass bezwang Ramil Schejdajew den Ende August nach einem einmonatigen Leih-Gastspiel beim schottischen Erstligisten Ross County zum englischen Premier-League-Klub Stoke City zurückgekehrten ÖFB-Goalie Daniel Bachmann (40.).

Gleich nach Wiederbeginn scheiterte Schaub aus kurzer Distanz an Russland-Goalie Aleksander Selichow. Und das rächte sich fast im Gegenzug. Schejdajew legte im Strafraum zurück auf Aleksander Taschajew, der keine Mühe hatte einzuschießen (49.). Die ÖFB-Auswahl zeigte sich davon aber unbeeindruckt und gab gleich wieder die richtige Antwort. Der starke Schöpf traf nach Wydra-Zuspiel platziert aus 18 Metern ins lange Eck (53.).

Schaub-Foul führt zu Elfer

Da der niederländische Schiedsrichter Serdar Gözübüyük nach einem Zweikampf von Louis Schaub mit Schejdajew auf Elfmeter entschied und Schejdajew sich diese Chance nicht entgehen ließ, mussten die Österreicher neuerlich einen Rückschlag wegstecken. Und das gelang.

Der eingewechselte Kevin Friesenbichler zog seitlich aufs Tor zu und seine Hereingabe beförderte Schöpf am langen Eck im Rutschen über die Linie (79.). In der Schlussphase wäre noch ein höherer Sieg möglich gewesen.

Die Nachwuchs-Auswahl machte es damit dem A-Team nach, das in der laufenden EM-Qualifikation die "Sbornaja" zweimal mit 1:0 besiegen konnte.

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